Kalorienbedarf Rechner
Berechne Grundumsatz (BMR), Gesamtumsatz (TDEE) und dein tägliches Kalorienziel – inkl. Makros, BMI und smarter Ziel-Anpassung.
1) Körperdaten
Tipp: Wenn du deinen Körperfettanteil kennst, wird die BMR-Schätzung noch stabiler.
2) Aktivität & Ziel
Wähle realistisch – das ist der wichtigste Hebel für einen richtigen TDEE.
3) Makros (Protein / Carbs / Fett)
Kalorien sind die Basis. Makros sind das Feintuning für Sättigung & Performance.
Wenn du einen Regler bewegst, werden die anderen automatisch so angepasst, dass die Summe 100% bleibt.
Ergebnis
Unten siehst du BMR, TDEE, dein Kalorienziel und die Makros als Gramm pro Tag.
Kalorienbedarf Rechner: Deinen täglichen Bedarf realistisch berechnen
Wer abnehmen, Muskeln aufbauen oder sein Gewicht stabil halten möchte, kommt am Thema Kalorienbedarf nicht vorbei. Ein Kalorienbedarf Rechner hilft dir dabei, deinen persönlichen Tagesbedarf schnell und verständlich zu bestimmen. Dabei geht es nicht um „perfekt zählen“, sondern um einen klaren Startwert: Wie viele Kalorien du ungefähr pro Tag essen solltest, damit dein Ziel planbar wird. Unser Rechner berücksichtigt Alter, Größe, Gewicht, Aktivitätslevel sowie – optional – den Körperfettanteil und liefert dir zusätzlich eine praktische Makro-Aufteilung (Protein, Kohlenhydrate, Fett).
Grundumsatz (BMR) und Gesamtumsatz (TDEE) – das musst du wissen
Der Grundumsatz (BMR) ist die Energiemenge, die dein Körper in völliger Ruhe benötigt – für Atmung, Organe, Körpertemperatur und alle lebenswichtigen Prozesse. Der Gesamtumsatz (TDEE) setzt darauf auf und enthält zusätzlich deinen Alltag und Sport: Schritte, Training, Arbeit, Hausarbeit, sogar kleine Bewegungen zwischendurch. Für die meisten Ziele ist der TDEE die entscheidende Zahl, weil er deinen tatsächlichen Kalorienverbrauch pro Tag deutlich besser abbildet als der Grundumsatz allein.
So nutzt du den Kalorienbedarf Rechner richtig
Gib zuerst deine Körperdaten ein und wähle dein Aktivitätslevel ehrlich aus. Viele überschätzen sich hier – und wundern sich später, wenn das Gewicht nicht reagiert. Danach entscheidest du dich für ein Ziel: Gewicht halten, abnehmen (Defizit) oder zunehmen (Überschuss). Der Rechner zeigt dir dann BMR, TDEE und eine Kalorienempfehlung pro Tag. Zusätzlich kannst du die Makros als Preset auswählen oder individuell einstellen. Damit bekommst du nicht nur „eine Zahl“, sondern einen kompletten Plan für den Alltag.
Defizit & Überschuss: Wie viel ist sinnvoll?
Für Fettverlust brauchst du ein moderates Kaloriendefizit. In der Praxis sind für viele Menschen etwa 200–500 kcal pro Tag gut machbar. Das ist meist nachhaltig, lässt Training zu und reduziert das Risiko von Heißhunger. Ein sehr großes Defizit kann die Leistung senken, Stress erhöhen und es erschweren, genug Protein und Mikronährstoffe zu essen. Für Muskelaufbau funktioniert oft ein kleiner Überschuss (z. B. +100 bis +300 kcal/Tag) besonders gut – zusammen mit progressivem Krafttraining und ausreichend Schlaf.
Makros: Warum Protein oft der Gamechanger ist
Kalorien bestimmen vor allem, ob du zu- oder abnimmst. Makros beeinflussen, wie sich das anfühlt und wie dein Körper reagiert. Protein macht satt und unterstützt den Muskelerhalt im Defizit. Viele kommen mit etwa 1,6–2,2 g Protein pro kg Körpergewicht gut zurecht (je nach Training, Alltag und Vorlieben). Kohlenhydrate sind praktisch für Performance und Alltag, während Fett u. a. für Hormone und die Aufnahme fettlöslicher Vitamine wichtig ist. Der Rechner zeigt dir die Gramm pro Tag – damit kannst du direkt in die Umsetzung gehen.
Wie genau ist ein Kalorienbedarf Rechner?
Ein Rechner liefert eine sehr gute Schätzung – aber keine absolute Wahrheit. Dein realer Verbrauch hängt von NEAT (Alltagsbewegung), Schlaf, Stress, Zyklus, Muskelmasse, Job, Temperatur, Ernährung und vielen weiteren Faktoren ab. Nutze den Wert als Startpunkt und beobachte 2–3 Wochen lang Gewicht und Umfänge. Wenn sich nichts bewegt, passe nur in kleinen Schritten an (z. B. ±100–150 kcal).
Praxis-Tipps, damit die Rechnung im Alltag funktioniert
- Starte mit einem Wochen-Durchschnitt: Konstanz schlägt „perfekt“.
- Vergiss versteckte Kalorien nicht (Öl, Getränke, Snacks).
- Protein + Ballaststoffe machen jedes Defizit deutlich leichter.
- BMI ist ein grober Richtwert und kann bei sehr muskulösen Personen täuschen.
Hinweis: Der Rechner ersetzt keine medizinische Beratung. Bei Essstörungen, Schwangerschaft, starkem Untergewicht oder chronischen Erkrankungen sprich bitte mit Ärztin/Arzt oder Ernährungsberatung.
FAQ zum Kalorienbedarf
Wie berechne ich meinen Kalorienbedarf am schnellsten?
Nutze den Rechner oben: Körperdaten eingeben, Aktivität auswählen und Ziel setzen. Du bekommst Grundumsatz, Gesamtumsatz und eine klare Kalorienempfehlung pro Tag – inklusive Makros in Gramm.
Welche Formel nutzt der Rechner?
Standardmäßig nutzt er eine moderne BMR-Formel (Mifflin-St Jeor). Wenn du deinen Körperfettanteil einträgst, kann er alternativ eine Formel auf Basis der fettfreien Masse (Katch-McArdle) verwenden.
Was ist der Unterschied zwischen Grundumsatz und Gesamtumsatz?
Grundumsatz ist dein Verbrauch in Ruhe. Gesamtumsatz ist Grundumsatz plus Bewegung im Alltag und Training. Für Abnehmen/Zunehmen ist der Gesamtumsatz (TDEE) meist die wichtigere Zahl.
Wie groß sollte mein Kaloriendefizit sein?
Für viele sind 200–500 kcal pro Tag ein guter Bereich. Das ist oft nachhaltig, unterstützt Training und reduziert Heißhunger. Sehr aggressive Defizite sind häufig schwer durchzuhalten.
Warum nehme ich trotz Defizit nicht ab?
Häufige Gründe: unterschätzte Kalorien (Snacks/Öle/Getränke), Wassergewicht-Schwankungen, zu kurze Beobachtung oder ein zu hoch gewähltes Aktivitätslevel. Prüfe 2–3 Wochen und passe dann minimal an.
Wie viele Kalorien brauche ich für Muskelaufbau?
Starte mit TDEE plus kleinem Überschuss (oft 100–300 kcal/Tag). Wichtig sind progressives Krafttraining, genügend Protein und Schlaf.
Sind Makros wirklich wichtig?
Kalorien bestimmen primär Zu- oder Abnahme. Makros beeinflussen Sättigung, Leistung und Körperkomposition. Für viele ist „passende Kalorien + genug Protein“ schon der größte Hebel.
Wie oft sollte ich meinen Bedarf neu berechnen?
Wenn sich Gewicht, Aktivität oder Trainingsumfang deutlich ändern – oder als Check alle 4–6 Wochen.
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