Balkonkraftwerk-Rechner

⚡ Balkonkraftwerk-Rechner

Berechne Stromertrag, Eigenverbrauch, jährliche Ersparnis, Amortisation und CO₂-Effekt – mit plausiblen Defaults, die du an deine Situation anpasst.

✅ Mobil optimiert
🎛️ Alles per Schieberegler/Inputs
📌 Ohne externe Libraries
🧮 Sofort-Update

1) Deine Daten

Anlagenleistung800 Wp
Typisch: 600–1000 Wp. Mehr Leistung bringt mehr Ertrag – begrenzt wird der Nutzen aber oft durch deinen Eigenverbrauch.
Spezifischer Jahresertrag950 kWh/kWp
Faustwert (Deutschland): häufig ~850–1100. Balkon-Montage, Winkel & Verschattung beeinflussen das stark.
AusrichtungSüd
Der Faktor wirkt auf den Jahresertrag. Wenn du z. B. Ost/West hast, passt das gut zu Tageslasten am Morgen/Abend.
Verschattung / Verluste10%
Bäume, Geländer, ungünstiger Winkel oder hohe Temperaturen können spürbar reduzieren.
Eigenverbrauchsquote65%
Je mehr du tagsüber verbrauchst (Router, Kühlschrank, Homeoffice), desto höher. Ohne Speicher sind 40–80% häufig realistisch.
Strompreis0.32 €/kWh
Hier zählt dein Arbeitspreis. Je höher der Strompreis, desto schneller rechnet sich das Balkonkraftwerk.
Einspeisevergütung (falls relevant)0.08 €/kWh
Wenn Überschuss vergütet wird. Falls du keine Vergütung bekommst: einfach 0 eintragen.
Einmalige Gesamtkosten900
Set inkl. Wechselrichter, Halterung, Kabel. Optional: Elektriker/Anmeldung einrechnen.
Strompreis-Steigerung2%/Jahr
Für die 20-Jahres-Sicht: Wenn Strom teurer wird, steigt dein Nutzen. (Kann auch 0 sein.)
CO₂-Faktor (optional)0.40 kg/kWh
Für eine grobe Umwelt-Einordnung. Je nach Strommix kann das abweichen – du kannst den Wert anpassen.
Live-Berechnung aktiv

2) Ergebnis (Schätzung)

Jahreserzeugung (kWh/a)
Gesamtnutzen pro Jahr (Ersparnis + Vergütung)
Amortisation (grobe Jahre)
Nutzen über 20 Jahre (mit Degradation & Preis-Steigerung)
Selbst genutzt / eingespeist (kWh/a)
CO₂-Einsparung pro Jahr (grob)
65% Eigenverbrauch
von deinem Solarstrom

Wohin fließt der Solarstrom?

Hinweis: Das ist eine Näherung. Real hängt’s u. a. von Winkel, Temperatur, Verschattung, Wechselrichter-Limit, deinem Tagesprofil und ggf. Zähler-/Abrechnungsmodell ab.
Pro-Tipp: Wenn du tagsüber mehr Verbraucher laufen lässt (Spülmaschine per Timer, Homeoffice, Warmwasser per Boiler), steigt die Eigenverbrauchsquote – und damit rechnet sich das Set schneller.

3) Erklärung: So liest du das Ergebnis (und warum es Mehrwert bringt)

Dieser Balkonkraftwerk-Rechner gibt dir eine schnelle, nachvollziehbare Wirtschaftlichkeits-Schätzung. Er kombiniert drei Kerngrößen: Erzeugung (wie viel Solarstrom pro Jahr entsteht), Eigenverbrauch (wie viel davon du selbst nutzt) und Wert pro kWh (Strompreis bzw. Einspeisevergütung). Dadurch siehst du nicht nur „kWh“, sondern direkt den Euro-Effekt – inklusive Amortisation und 20-Jahres-Sicht.

1) Jahreserzeugung: Aus deiner Leistung in Wp wird kWp (Wp/1000). Das multiplizieren wir mit dem spezifischen Jahresertrag (kWh/kWp) und einem Ausrichtungsfaktor. Danach ziehen wir deine Verschattungs-/Verlustquote ab. Ergebnis: eine realistische Größenordnung für „kWh pro Jahr“. Für Balkon-Montagen gilt: kleine Änderungen bei Winkel, Geländer-Schatten oder Bäumen können den Ertrag deutlich drücken – deshalb ist der Verlust-Regler so wichtig.

2) Eigenverbrauch vs. Überschuss: Jede kWh, die du selbst verbrauchst, spart dir deinen Strompreis. Überschuss hat nur dann einen Wert, wenn er vergütet wird – sonst ist er finanziell (fast) „wertlos“, energetisch aber nicht. Darum ist die Eigenverbrauchsquote der Hebel: Wenn du den Solarstrom in deine Tageslasten „reinziehst“, steigt dein Nutzen pro Jahr deutlich.

3) Nutzen pro Jahr: Wir rechnen Ersparnis = selbst genutzte kWh × Strompreis und Vergütung = überschüssige kWh × Vergütung. Daraus entsteht der Gesamt-Jahresnutzen. Die Amortisation ist dann grob: Kosten ÷ Jahresnutzen. Zusätzlich simuliert die 20-Jahres-Sicht eine leichte Degradation (typisch etwa 0,5% Ertragsrückgang pro Jahr) und optional eine Strompreis-Steigerung. So bekommst du ein Gefühl, ob das Set „okay“ ist – oder ob sich ein besseres Set/Setup lohnt.

4) CO₂-Einsparung: Optional kannst du einen Faktor in kg/kWh anpassen. Der Rechner multipliziert ihn mit der erzeugten kWh-Menge, um eine grobe jährliche Einsparung zu zeigen. Das ist nicht perfekt, aber hilfreich als Orientierung.

Wichtig: Das Tool ist bewusst so gebaut, dass du keine „festen“ Preis- oder Tarifannahmen brauchst. Du trägst deine Werte ein – und bekommst eine Schätzung, die zu deinem Haushalt passt.

FAQ

Welche Werte sollte ich beim Jahresertrag wählen?Tipps
Wenn du unsicher bist, starte mit 900–1000 kWh/kWp. Bei suboptimalem Winkel, Teilverschattung oder „hinter dem Geländer“ eher niedriger. Bei sehr guter Südausrichtung ohne Schatten kann es höher sein. Passe den Regler an, bis es zu deiner Balkonsituation passt.
Was ist eine realistische Eigenverbrauchsquote?Praxis
Ohne Speicher sind oft 40–80% möglich – je nachdem, ob tagsüber Grundlast/Verbraucher laufen. Homeoffice, Kühlschrank, Router, Aquarium, Server/NAS oder Timer-Nutzung erhöhen die Quote. Wenn du tagsüber fast nie Strom nutzt, sinkt sie.
Warum lohnt sich Eigenverbrauch stärker als Einspeisung?Logik
Jede selbst genutzte kWh ersetzt eine eingekaufte kWh – und ist damit so viel wert wie dein Strompreis. Überschuss ist nur so viel wert wie deine (ggf. null) Vergütung. Deshalb: Erzeugung ist gut, aber Eigenverbrauch ist der Turbo.
Wie genau ist die Amortisationszeit?Einordnung
Es ist eine Näherung. Wetterjahre schwanken, dein Verbrauchsverhalten ändert sich und Verluste sind schwer exakt zu treffen. Trotzdem zeigt die Amortisation sehr gut, ob du in Richtung „gute Investition“ oder „nur nice-to-have“ gehst.
Welche Kosten soll ich eintragen?Scope
Trage alles ein, was du für eine ehrliche Rechnung brauchst: Setpreis, Halterung, Kabel/Stecker, ggf. Elektriker, Versand und Kleinteile. Je vollständiger die Zahl, desto realistischer die Amortisation.
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