Netzentgelte (Strom) 2026 berechnen – schnell oder „Preisblatt-genau“
Schätze deine jährlichen Netzentgelt-Kosten inkl. Grundpreis, Arbeitspreis und optionalem Messstellenbetrieb – und sieh sofort, wie stark Verbrauch, Arbeitspreis (ct/kWh) und Grundpreis (€/Monat) die Rechnung treiben.
Schnell-Schätzung: Nutze Presets als Startpunkt – die Werte sind nur Beispielwerte und sollen dir ein Gefühl für Größenordnungen geben.
Geschätzte Netzentgelt-Kosten pro Jahr
| Szenario | Jahreskosten | Δ zu Basis |
|---|
So nutzt du den Netzentgelt-Rechner 2026 (Erklärung)
Netzentgelte sind Gebühren für den Transport und die Verteilung von Strom über die Netze. Für die meisten Haushalte in der Niederspannung werden sie typischerweise über zwei Preisbausteine abgerechnet: einen Grundpreis (fix, z. B. pro Monat) und einen Arbeitspreis (variabel, in ct/kWh). Genau deshalb fragt dich der Rechner nach Jahresverbrauch (kWh), Arbeitspreis und Grundpreis. Optional kannst du zusätzlich den Messstellenbetrieb (Zähler/Messung) als Jahresbetrag eintragen, weil er in der Praxis oft als eigener Posten auftaucht und für eine realistischere Gesamtsicht hilft.
Du hast zwei Wege: In der Schnell-Schätzung wählst du ein Profil, das dir Beispielwerte als Startpunkt setzt – ideal, um in Sekunden ein Gefühl zu bekommen, wie stark eine Änderung von z. B. +500 kWh oder +1 ct/kWh auf den Jahresbetrag wirkt. Wenn du es genauer willst, nutze den Preisblatt-Modus: Suche im Preisblatt deines Netzbetreibers nach dem Netzentgelt für Haushaltskunden (Niederspannung) und übernimm Arbeitspreis (ct/kWh) sowie Grundpreis (€/Monat). Dann bekommst du eine sehr saubere Rechenbasis.
Der Rechner zeigt dir nicht nur die Jahressumme, sondern auch eine Aufschlüsselung (Arbeitspreis-Anteil, Grundpreis-Anteil, Messstellenbetrieb) sowie die Mehrwertsteuer (standardmäßig 19% brutto, umschaltbar auf netto). Besonders praktisch ist die Szenario-Tabelle: Sie simuliert, wie sich dein Ergebnis verändert, wenn du 10% mehr oder weniger verbrauchst oder wenn sich der Arbeitspreis um 1 ct/kWh bewegt. Damit kannst du schnell einschätzen, welche Stellschraube sich am stärksten auswirkt.
Extra-Mehrwert: Wenn du optional deinen Strompreis gesamt (ct/kWh) einträgst, berechnet der Rechner den Anteil der Netzentgelte daran – das ist super, um Preisbestandteile besser einzuordnen. Und mit „Link mit Werten kopieren“ kannst du deine Eingaben als URL teilen (z. B. mit Kund*innen oder im Team), ohne Screenshots zu verschicken.
FAQ (kurz & hilfreich)
Sind die Ergebnisse „amtlich genau“?
Nein – es ist ein transparenter Rechner. Am genauesten wird es, wenn du Arbeitspreis und Grundpreis direkt aus dem Preisblatt deines Netzbetreibers übernimmst. Die Schnell-Presets sind bewusst nur Startwerte, damit du in Sekunden Szenarien durchspielen kannst.
Wo finde ich Arbeitspreis und Grundpreis?
In der Regel im Preisblatt/Netzentgeltblatt deines Netzbetreibers (Stichworte: „Netznutzungsentgelt“, „Niederspannung“, „Haushaltskunde“). Achte darauf, ob der Grundpreis pro Monat oder pro Jahr angegeben ist. Hier trägst du ihn als €/Monat ein.
Warum fragt der Rechner nach Messstellenbetrieb?
Viele Abrechnungen weisen Zähler/Messung separat aus. Wenn du den Jahresbetrag kennst (z. B. aus der Rechnung oder vom Messstellenbetreiber), kannst du ihn ergänzen und bekommst eine realistischere Gesamtbetrachtung der „netzbezogenen“ Kosten.
Brutto oder netto – was soll ich wählen?
Haushalte sehen in Tarifen und Rechnungen meist Bruttowerte (inkl. 19% MwSt). Deshalb ist „inkl. 19%“ voreingestellt. Wenn du als Unternehmen/Analyse netto rechnen willst, wähle „ohne MwSt“.
Kann ich damit meinen kompletten Strompreis berechnen?
Dieser Rechner fokussiert auf Netzentgelte (plus optional Messstellenbetrieb). Strompreis enthält zusätzlich Energiebeschaffung/Vertrieb, Steuern und weitere Umlagen. Du kannst aber deinen Gesamtpreis eintragen, um den Netzentgelt-Anteil daran zu sehen.
Warum unterscheidet sich das regional so stark?
Netzkosten hängen u. a. von Infrastruktur, Auslastung und Investitionen ab. Deshalb können zwei Haushalte mit gleichem Verbrauch je nach Netzgebiet unterschiedliche Arbeitspreise/Grundpreise haben. Für Vergleichbarkeit nutze immer den Preisblatt-Modus.
Wie kann ich Netzentgelte „senken“?
Direkt beeinflussen kannst du primär deinen Verbrauch (kWh). Für einzelne Anwendungen (z. B. Wärmepumpe/Wallbox) gibt es teils spezielle Tarife/Modelle – ob sie sich lohnen, siehst du schnell mit der Szenario-Funktion, wenn du verschiedene Arbeitspreise/Grundpreise einsetzt.
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