Preiserhöhungs-Rechner
Berechne in Sekunden, welcher neue Preis nötig ist, damit du trotz höherer Kosten/Inflation deine Marge hältst – oder wie stark du erhöhen musst, um ein Gewinnziel zu erreichen.
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FAQ & Erklärung
Eine Preiserhöhung fühlt sich oft riskant an – besonders für Selbstständige und Unternehmen, die Stammkunden behalten wollen. Gleichzeitig fressen steigende Kosten (Material, Löhne, Energie, Software, Miete) deine Marge schneller auf, als man denkt. Dieser Rechner hilft dir dabei, Preisanpassungen zahlenbasiert zu planen: Du siehst sofort, welcher neue Preis nötig ist, damit dein Deckungsbeitrag stabil bleibt – oder wie du ein klares Gewinnziel erreichst.
Wie funktioniert „Marge halten“? Du gibst deinen aktuellen Verkaufspreis und deine aktuellen direkten Kosten pro Einheit ein. Danach trägst du ein, wie stark diese Kosten steigen (z.B. +8%). Zusätzlich definierst du eine Ziel-Marge in Prozent. Der Rechner berechnet aus den neuen Kosten den Preis, der diese Marge wiederherstellt. So verhinderst du, dass du zwar gleich viel Umsatz machst, aber am Ende weniger Gewinn übrig bleibt. Das ist besonders relevant bei Dienstleistungen, Handel und Abo-Modellen.
Wie funktioniert „Gewinnziel erreichen“? Hier kommt deine geplante Menge pro Monat dazu (z.B. 40 Stunden, 20 Stück oder 8 Projekte). Außerdem gibst du ein Gewinnziel an (z.B. +500 € pro Monat). Der Rechner ermittelt dann, welche zusätzliche Marge je Einheit benötigt wird. Daraus ergibt sich ein empfohlener neuer Preis. Vorteil: Du siehst sofort, ob das Ziel realistisch ist oder ob du zusätzlich an Menge, Angebotspaketen oder Kostenstruktur arbeiten solltest.
Wofür ist „Angebot / Paketpreise“? Viele Selbstständige verkaufen Retainer, Pakete oder Bündel (z.B. 10 Stunden/Monat, 3-Monats-Paket, Wartungsverträge). Der Rechner zeigt dir neben dem empfohlenen Gesamtpreis auch den Preis pro Einheit, damit deine Kalkulation im Angebot sauber bleibt. Das hilft in Gesprächen, wenn Kunden nach einem „Stundenpreis“ fragen.
Praxis-Tipps für die Kommunikation: Erhöhe nicht „einfach so“, sondern begründe knapp: gestiegene Kosten, höhere Qualität, schnellere Lieferzeiten oder mehr Service. Arbeite mit runden, marktüblichen Preispunkten (z.B. 99 statt 97). Bei Bestandskunden funktionieren Ankündigungsfristen (z.B. 30 Tage) und Wahlmöglichkeiten („Standard“ vs. „Premium“) oft besser als ein harter Cut. Und: Teste Preiserhöhungen zuerst bei neuen Kunden oder neuen Paketen – das reduziert psychologischen Druck.
Ist das Ergebnis brutto oder netto?
Welche „Kosten“ soll ich eingeben?
Warum ist die Ziel-Marge wichtig?
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