Was ist günstiger – mieten oder kaufen?
Trage deine Zahlen ein und erhalte eine klare Empfehlung inkl. Gesamtkosten, Break-even pro Jahr und optionalem Barwert (Kapitalkosten).
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Alle Werte sind netto / ohne MwSt (du kannst das natürlich anders nutzen).2) Ergebnis & Empfehlung
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Mieten oder Kaufen – so holst du den maximalen Mehrwert aus dem Rechner
Dieser Rechner hilft dir, eine Entscheidung zu treffen, die im Alltag oft unterschätzt wird: Nicht der Kaufpreis allein entscheidet, sondern die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer. Beim Mieten wirken die Kosten klein, weil sie pro Event/Tag anfallen – summieren sich aber schnell, wenn du regelmäßig planst. Beim Kaufen ist es umgekehrt: Am Anfang fühlt es sich teuer an, doch danach verteilen sich die Kosten auf viele Einsätze. Genau hier setzt der Rechner an: Er vergleicht nominale Gesamtkosten (einfaches Aufaddieren) und zusätzlich den Barwert, also eine realistischere Betrachtung, wenn du Geld alternativ verzinst einsetzen könntest.
Trage zuerst deinen Kaufpreis ein. Das ist alles, was du wirklich zahlen musst, um das Gerät oder Set zu besitzen. Danach kommt der Teil, den viele vergessen: Wartung/Service (z. B. Checks, Ersatzteile), Versicherung (Diebstahl, Schäden) und Lager/Platzkosten. Lagerkosten sind nicht nur „Miete fürs Lager“ – auch ein vollgestellter Keller hat einen Preis, weil er Platz blockiert. Zum Schluss gibst du den Restwert an. Gerade bei Eventtechnik oder Maschinen kann der Wiederverkauf einen großen Teil des Kaufpreises zurückholen. Der Rechner zieht den Restwert am Ende ab, weil du ihn als Geld zurückbekommst.
Auf der Mietseite ist entscheidend, dass du nicht nur den „reinen“ Mietpreis berücksichtigst. Deshalb gibt es Nebenkosten pro Miete: Transport, Lieferung, Aufbau, Abbau, Reinigung oder zusätzliche Kabel/Adapter. Je nach Anbieter sind diese Posten einzeln, als Pauschale oder schon inklusive – trage ein, was in deinem Fall realistisch ist. Dann wählst du Events/Tage pro Jahr und die Nutzungsdauer. Damit simuliert der Rechner, wie oft du in den kommenden Jahren wirklich Einsatz hast – und zeigt dir sofort, wie stark die Entscheidung von der Nutzungshäufigkeit abhängt.
Der Break-even-Wert ist dein „Aha-Moment“: Er sagt dir, ab wie vielen Einsätzen pro Jahr Kaufen nominal günstiger wird als Mieten. Liegt dein realistischer Wert darunter, ist Mieten meist smarter – du bleibst flexibel, hast weniger Risiko und musst dich nicht um Wartung kümmern. Liegt dein Wert deutlich darüber, ist Kaufen oft wirtschaftlicher. Und genau dafür gibt es zusätzlich den Barwert: Wenn du z. B. 6 % Kapitalkosten annimmst, bedeutet das: Geld, das du heute für den Kauf ausgibst, könnte alternativ Rendite bringen. Barwert macht diese Opportunität sichtbar. Ergebnis: Manchmal sieht Kaufen nominal besser aus, aber der Barwert kippt zugunsten Mieten – oder umgekehrt.
Hinweis: Der Rechner liefert eine fundierte Orientierung, aber keine Finanz- oder Steuerberatung. Wenn es um Abschreibung, Vorsteuer oder Finanzierung geht, kann ein Steuerprofi zusätzliche Optimierung finden.
FAQ
Warum rechnet der Rechner mit Nebenkosten pro Miete?
Weil in der Praxis fast immer Zusatzkosten auftreten: Transport, Aufbau, Reinigung oder Zubehör. Wenn du diese weglässt, wirkt Mieten künstlich günstig und du vergleichst „Äpfel mit Birnen“.
Was ist der Unterschied zwischen Gesamtkosten und Barwert?
Gesamtkosten addieren einfach alles über die Jahre. Der Barwert berücksichtigt, dass Geld heute mehr wert ist als Geld in der Zukunft (Kapitalkosten/Alternative Rendite). Dadurch wird die Entscheidung realistischer.
Wie schätze ich den Restwert sinnvoll?
Nimm konservative Werte: Was bekommst du nach X Jahren wahrscheinlich noch? Orientiere dich an Gebrauchtpreisen ähnlicher Geräte, und rechne eher pessimistisch – dann ist die Empfehlung stabiler.
Welche Zahl ist am wichtigsten?
Die Nutzungshäufigkeit (Events/Tage pro Jahr). Sie ist der stärkste Hebel. Wenn du unsicher bist, rechne drei Szenarien: „wenig“, „realistisch“ und „viel“ – und schaue, wann der Break-even kippt.
Wann ist Mieten trotz hoher Nutzung besser?
Wenn du maximale Flexibilität brauchst (verschiedene Setups), Technik schnell veraltet, du keinen Lagerplatz hast oder Ausfallrisiko vermeiden willst. Dann kann Mieten selbst bei vielen Einsätzen sinnvoll sein.
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