🚗 Kfz-Steuer-Rechner 2026 (Deutschland)

Für Pkw (Benzin/Diesel/Hybrid) und Elektro-Pkw (BEV). Du bekommst nicht nur den Betrag, sondern auch eine klare Aufschlüsselung, Saison-Berechnung, CO₂-Grenzsatz und eine visuelle Kosten-Bar.

Live-Berechnung
Saisonkennzeichen
Breakdown + Chart

Fahrzeugdaten

Stand: Rechenlogik für 2026 (Pkw)
Mini-Checkliste Fahrzeugschein:
Feld B = Erstzulassung • P.1 = Hubraum • V.7 = CO₂ (WLTP) • F.1/F.2 = (zul.) Gesamtmasse (wichtig bei BEV nach Befreiung).
ℹ️ Hintergrund, Anleitung & FAQ (ausklappen)

Dieser Kfz-Steuer-Rechner 2026 hilft dir, die jährliche Kraftfahrzeugsteuer für einen Pkw in Deutschland schnell und verständlich zu berechnen – inklusive Aufschlüsselung in Hubraum- und CO₂-Anteil, einer Saisonkennzeichen-Berechnung (Monate) und einem praktischen CO₂-Grenzsatz. So siehst du nicht nur „was kostet es?“, sondern auch „warum kostet es so viel?“ und an welcher Stelle du bei einem Fahrzeugvergleich sparen kannst.

Für die meisten modernen Verbrenner (Benzin/Diesel und Hybride) setzt sich die Steuer aus zwei Teilen zusammen: Erstens dem Sockelbetrag nach Hubraum – pro angefangene 100 cm³ gilt ein fixer Euro-Wert. Zweitens dem CO₂-Betrag, der nur für Emissionen oberhalb eines Freibetrags anfällt. Bei neueren Erstzulassungen wird dieser CO₂-Anteil stufenweise teurer, je höher die Emissionen sind. Genau das bildet der Rechner ab: Du trägst Hubraum und CO₂-Wert aus deinem Fahrzeugschein ein (P.1 und V.7), wählst Antrieb und Erstzulassung (Feld B), und bekommst sofort den Betrag.

Der Saison-Modus bringt zusätzlichen Nutzen: Wenn dein Fahrzeug nur z. B. 6–10 Monate pro Jahr zugelassen ist, wird die Jahressteuer anteilig berechnet. Das ist besonders relevant für Cabrios, Wohnort-Zweitwagen oder „Sommerautos“. Außerdem zeigt dir der Rechner den CO₂-Grenzsatz (Euro pro zusätzlichem g/km). Damit kannst du beim Autokauf schnell abschätzen, wie stark sich ein effizienteres Modell steuerlich auswirkt – unabhängig von Spritkosten.

Für reine Elektro-Pkw (BEV) gilt häufig eine Steuerbefreiung für einen befristeten Zeitraum. Im Rechner wählst du dafür „Elektro (BEV)“ und gibst Erstzulassung sowie einen Stichtag (z. B. 01.01.2026) ein. Ist die Befreiung am Stichtag aktiv, wird die Steuer als „0 €“ angezeigt – inkl. Datum, bis wann die Befreiung voraussichtlich läuft. Optional kannst du zusätzlich die zulässige Gesamtmasse (F.1/F.2) eintragen, um eine Schätzung nach Ablauf zu bekommen (gewichtsorientiert).

Wichtig: Fahrzeuge mit sehr alter Erstzulassung oder Sonderfällen (z. B. bestimmte Übergangsregeln) können abweichend besteuert werden. Dieser Rechner ist optimiert für Pkw-Alltag und liefert dir eine schnelle, plausible Orientierung. Wenn du ein sehr altes Fahrzeug hast, nutze zusätzlich den offiziellen Rechner des Bundes, um die endgültige Festsetzung zu prüfen.

FAQ

Welche Werte brauche ich aus dem Fahrzeugschein?

Für Verbrenner/Hybride: Erstzulassung (B), Hubraum (P.1) und CO₂-Wert (V.7, meist WLTP). Für BEV zusätzlich optional die zulässige Gesamtmasse (F.1/F.2) für die Zeit nach der Steuerbefreiung.

Warum steht bei mir „CO₂-Grenzsatz“?

Der Grenzsatz zeigt, wie viel dich jedes zusätzliche Gramm CO₂ pro km kostet – abhängig von der Stufe, in der dein Fahrzeug liegt. Das hilft beim Vergleich zweier Modelle mit ähnlichem Hubraum.

Zählt der CO₂-Freibetrag immer gleich?

Der Freibetrag hängt vom Erstzulassungszeitraum ab. Bei neueren Pkw ist 95 g/km der wichtige Referenzwert, danach kann der CO₂-Anteil stufenweise steigen.

Was bringt mir der Saison-Modus?

Bei Saisonkennzeichen wird die Steuer nur für die zugelassenen Monate fällig. Der Rechner rechnet den Betrag anteilig, damit du sofort siehst, ob sich eine Saison-Zulassung lohnt.

Wie werden Hybride besteuert?

Hybride werden grundsätzlich wie Benzin- oder Diesel-Pkw besteuert (Hubraum + CO₂ laut Fahrzeugschein). Der Vorteil entsteht meist indirekt über einen niedrigeren CO₂-Wert.

Warum steht bei alten Fahrzeugen ein Hinweis?

Bei sehr alten Erstzulassungen und Übergangszeiträumen können andere Regeln gelten (z. B. ältere Schadstoffklassen/Alt-System). Der Rechner zeigt dir dann einen Hinweis, damit du die finale Berechnung zusätzlich prüfen kannst.

Ist das Ergebnis „amtlich“?

Es ist eine sehr gute Orientierung auf Basis der üblichen Pkw-Regeln. Die endgültige Festsetzung macht das Hauptzollamt. Für Spezialfälle empfiehlt sich ein Abgleich mit dem offiziellen Rechner.

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