Teilzeit-Rechner: Stunden, Gehalt, Urlaub – plus 3 Modelle vergleichen

Teste mehrere Teilzeit-Varianten (z. B. 28/30/32 Stunden) und vergleiche sie direkt in einer Tabelle. Perfekt für Verhandlung, Planung und „was-wäre-wenn“.

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Eingaben Modus: Stunden

Vollzeit-Werte rein → Teilzeit nach Stunden oder Prozent planen → dann optional 3 Modelle nebeneinander vergleichen.
Beispiel: 38,5 / 40 / 42.
Brutto-Vergleich (Netto ist individuell).
Du gibst Stunden vor → Prozent wird berechnet.
Optional: Schichtzulage, Funktionszulage, Benefits.
Für Urlaub meist entscheidend (z. B. 5-Tage-Woche).
4 Tage (frei) oder 5 kürzere Tage.
Dient zur Urlaubs-Hochrechnung.
Rundung kann je Arbeitgeber abweichen.
An: Zulagen sinken prozentual. Aus: Zulagen bleiben fix.
Setzt im Prozent-Modus die Quote (und berechnet Stunden).
Hinweis: Planungs-Tool (Brutto). Verbindlich sind Vertrag/Tarif und die Abrechnung deines Arbeitgebers.

Ergebnis

Gib Vollzeit-Werte ein – dann siehst du sofort dein Teilzeit-Szenario.
Teilzeit-Monatsbrutto
Teilzeit-Quote
Anteil im Vergleich zu Vollzeit.
Teilzeit-Wochenstunden
Aus Stunden/Prozent berechnet.
Tageslänge (Ø)
Teilzeitstunden ÷ Arbeitstage.
Urlaub Teilzeit/Jahr
Nach Arbeitstagen, inkl. Rundung.
Vergleich zu Vollzeit:
Jahresbrutto • Stundenlohn (brutto, grob)
Stunden (Teilzeit vs. Vollzeit)
Gehalt (Teilzeit vs. Vollzeit)

Modellvergleich (bis zu 3 Varianten)

Trage für Modell A–C Stunden/Woche ein (und optional Arbeitstage). Der Rechner zeigt Quote, Monatsbrutto, Ø Stunden/Tag und Urlaub nebeneinander. Tipp: 28/30/32 Stunden sind klassische Vergleichspunkte.
Optional: Tage/Woche darunter – sonst wird der globale Teilzeit-Wert genutzt.
Wenn leer: nimmt „Arbeitstage Teilzeit/Woche“ aus den Eingaben.
Modell Std/Woche Quote Tage/Woche Ø Std/Tag Monatsbrutto Urlaub/Jahr Aktion
A
B
C
Hinweis: „Übernehmen“ setzt das gewählte Modell als aktuelles Szenario (Teilzeitstunden + Arbeitstage) und aktualisiert die Karten oben.

Erklärung & FAQ

Dieser Teilzeit-Rechner ist dafür gebaut, dass du in wenigen Sekunden ein realistisches Bild von mehreren Teilzeit-Optionen bekommst – ohne Excel, ohne komplizierte Formeln und ohne Ratespiel. Du startest immer mit deinen Vollzeit-Werten: Wochenstunden und Monatsbrutto. Damit steht die Basis. Anschließend kannst du deine Teilzeit entweder als konkrete Wochenstunden (z. B. 30 h) oder als Prozentquote (z. B. 80 %) eingeben. Der Rechner übersetzt beides automatisch ineinander, damit du im Gespräch jederzeit „in Stunden“ oder „in Prozent“ argumentieren kannst.

Der echte Mehrwert steckt in der Kombination aus Kennzahlen und Vergleich: Ob du eine 4-Tage-Woche planst, fünf kürzere Tage willst oder zwischen 28/30/32 Stunden schwankst – du siehst sofort, wie sich Gehalt, tägliche Arbeitszeit und Urlaub verändern. Zusätzlich kannst du bis zu drei Modelle (A–C) parallel eintragen. So erkennst du auf einen Blick, welche Variante dir mehr freie Zeit bringt, welche den Gehaltsverlust minimiert und bei welcher die Tage am kürzesten bleiben. „Übernehmen“ setzt ein Modell direkt als aktives Szenario – praktisch, wenn du die Details oben weiterfeinern willst.

Was berechnet wird:
(1) Teilzeit-Quote: Teilzeitstunden ÷ Vollzeitstunden. Beispiel: 30 h bei 40 h = 75 %.
(2) Teilzeit-Monatsbrutto: Vollzeit-Brutto × Quote. Optional kommen Zulagen dazu. Wenn „Zulagen anteilig“ aktiv ist, werden sie wie das Gehalt prozentual reduziert. Wenn aus, bleiben sie als fixer Betrag bestehen.
(3) Ø Tageslänge: Wochenstunden ÷ Arbeitstage. Das ist der schnelle Realitätscheck, ob eine 4-Tage-Woche wirklich entlastet oder einfach nur längere Tage macht.
(4) Urlaub: Der Anspruch wird über Arbeitstage umgerechnet: Vollzeit-Urlaub × (Teilzeit-Tage ÷ Vollzeit-Tage). Weil Betriebe unterschiedlich runden, kannst du die Rundungsregel im Dropdown testen (exakt, halbe Tage, ganze Tage, immer aufrunden).
(5) Grober Stundenlohn: Für Monatsstunden wird mit 4,33 Wochen pro Monat gerechnet (52 ÷ 12). Das ist ein Vergleichswert – deine Abrechnung kann abweichen, aber für Modellentscheidungen ist es sehr brauchbar.

So nutzt du den Rechner am effektivsten: Stelle zuerst deine Basis ein (Vollzeitstunden, Vollzeitbrutto, Urlaub, Arbeitstage). Wähle dann zwei bis drei typische Optionen, etwa 28/30/32 Stunden. Trage diese in den Modellvergleich ein und setze bei Bedarf unterschiedliche Arbeitstage (z. B. 28 h auf 4 Tage vs. 32 h auf 5 Tage). Danach kannst du das beste Modell per Klick übernehmen und oben die Feineinstellungen prüfen. Am Ende kopierst du dir die Zusammenfassung und hast einen sauberen Gesprächsleitfaden für HR oder Vorgesetzte.

Datenschutz & Hinweis: Der Rechner läuft vollständig in deinem Browser. Es werden keine Eingaben gespeichert oder übertragen. Alle Ergebnisse sind Planungswerte und ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer- oder Lohnberatung. Verbindlich sind Arbeitsvertrag, Tarifvertrag und die Berechnung deines Arbeitgebers.

1) Rechnet der Rechner Netto aus?

Nein. Netto hängt stark von Steuerklasse, Krankenkasse, Freibeträgen, Kindern und Bundesland ab. Für Verhandlung und Planung ist Brutto der stabilere Vergleich.

2) Warum kann ich Zulagen „fix“ lassen?

Weil manche Benefits pauschal gezahlt werden (z. B. Ticket/Allowance), andere aber an die Arbeitszeit gekoppelt sind. Der Schalter simuliert beides.

3) Wie interpretiere ich die Modell-Tabelle am besten?

Schau auf drei Dinge: Monatsbrutto (Budget), Ø Stunden/Tag (Belastung) und Urlaub/Jahr (Freizeit). Häufig ist nicht nur „weniger Stunden“, sondern „bessere Verteilung“ entscheidend.

4) Wie wird Urlaub bei 4 Tagen berechnet?

Urlaub wird üblicherweise auf Arbeitstage bezogen. Bei 5→4 Tagen erhältst du oft 4/5 des Urlaubs. Die genaue Rundung legt der Arbeitgeber fest.

5) Sind 28/30/32 Stunden typische Modelle?

Ja, das sind sehr gängige Stufen. 32 h entsprechen bei 40 h Vollzeit meist 80 %, 30 h = 75 %, 28 h = 70 %.

6) Ändert sich der Stundenlohn durch Teilzeit?

Bei anteiliger Bezahlung bleibt er meist ähnlich. Abweichungen entstehen durch Pauschalen, Boni, Zuschläge oder Rundungen.

7) Was heißt „Übernehmen“ im Modellvergleich?

Der Rechner übernimmt Stunden/Woche und Tage/Woche des gewählten Modells als aktuelles Szenario, damit du oben weiterarbeiten und danach kopieren kannst.

8) Ist das rechtlich verbindlich?

Nein. Es ist ein Planungs- und Vergleichstool. Maßgeblich sind Vertrag, Tarif und die Abrechnung deines Arbeitgebers.

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