TVöD-Jahressonderzahlung (Weihnachtsgeld) – Rechner Stand Januar 2026

Jahressonderzahlung im TVöD berechnen – mit Rechenweg

Hinweis: Alle Berechnungen dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine rechtsverbindliche oder amtliche Auskunft. Abweichungen je nach Tarif, Dienstherr, Bundesland und individueller Situation sind möglich.

Schritt-für-Schritt Eingaben 4 Schritte • Validierung • Reset/Copy
Tipp: SuE & Pflege gelten in der Praxis häufig im kommunalen Bereich (VKA). Der Rechner lässt beide Auswahlen zu – die Daten sind editierbar.
Damit die Prozentsätze passen, werden je Tabellenart passende „Bemessungsbänder“ verwendet (z. B. EG 1–8 vs. EG 9–12).
Die JSZ-Prozentsätze (und optional Tabellenwerte) liegen im Datenblock im Script und sind leicht austauschbar.
Hinweis: Dieser Rechner nutzt eine vereinfachte Formel mit Monatsentgelt × Prozentsatz × Monate/12 × Teilzeit.
In der Praxis können Bemessungszeiträume, Zulagen oder Sonderregeln abweichen. Nutze bei Bedarf die manuelle Entgelt-Eingabe.
Nicht jede Gruppe hat jede Stufe (z. B. EG 1 oft ohne Stufe 1). Der Rechner markiert fehlende Werte.
Monatsentgelt manuell überschreiben
Aktiviere das, wenn du dein maßgebliches Monatsentgelt (z. B. Durchschnitt aus Juli–September) schon kennst.
Auto
Auto: aus Beispiel-Tabelle, falls vorhanden. Manuell: dein Wert wird direkt genutzt.
Info: Wähle Gruppe/Stufe. Wenn kein Tabellenwert hinterlegt ist, bekommst du einen Hinweis und kannst manuell eingeben.
Alle Werte im Datenblock sind Beispiele und können durch Tarifrunden abweichen.
Beispiel: 80% ⇒ Teilzeitfaktor 0,80.
Die JSZ wird anteilig gerechnet: Monate/12.
Typische Stolperfallen:
  • „12 Monate“ sind nicht automatisch gesetzt – es zählt (vereinfacht) Entgeltanspruch pro Monat.
  • Bei Höhergruppierung/Stufenaufstieg kann ein anderer Bemessungszeitraum relevant sein.
  • Wenn du dein maßgebliches Monatsentgelt kennst: manuell überschreiben (Schritt 2).
Fertig. Unten siehst du die Jahressonderzahlung (brutto) plus den vollständigen Rechenweg. Du kannst das Ergebnis kopieren oder alle Eingaben zurücksetzen.
Ergebnis Live
Jahressonderzahlung brutto
Prozentsatz (Bemessungssatz)
Anteil der Anspruchsmonate
0% Monate
Datenstand & Abweichungen möglich: Prozentsätze und Tabellenwerte können sich ändern. Je nach TVöD-Besonderem Teil, Zulagen und Bemessungszeitraum kann die Auszahlung abweichen.
Wenn du dein maßgebliches Monatsentgelt kennst, nutze „manuell überschreiben“, um den Rechenweg exakt auf deinen Wert anzuwenden.
Rechenweg erscheint hier …
Schnellcheck Validierung
Status: Bitte Eingaben prüfen.
Der Rechner zeigt Hinweise, wenn Werte fehlen oder außerhalb der Grenzen liegen.

Was ist die TVöD-Jahressonderzahlung (JSZ) – und wie rechnet dieser Rechner?

Die Jahressonderzahlung (JSZ) im TVöD ist das, was viele als „Weihnachtsgeld“ kennen. Rechtlich ist es keine freiwillige Prämie, sondern eine tarifliche Sonderzahlung nach den Regeln des jeweiligen Tarifbereichs. Ausgezahlt wird sie in der Praxis meist mit dem November-Entgelt. Für eine schnelle Orientierung wird häufig mit dem aktuellen Monatsentgelt gerechnet – dieser Rechner folgt genau diesem transparenten Ansatz. Im Tarifrecht kann der Bemessungszeitraum jedoch abweichen (häufig der Durchschnitt aus Juli, August und September). Wenn du diesen Durchschnitt kennst, kannst du ihn hier direkt eintragen.

Die Höhe der JSZ hängt von drei Stellschrauben ab. Erstens gilt ein Bemessungssatz (Prozentsatz), der je nach Tarifbereich (TVöD-VKA oder TVöD-Bund) und je nach Tabelle/Entgeltband unterschiedlich sein kann. Zweitens wird die Zahlung „gezwölftelt“: Warst du nicht das ganze Jahr anspruchsberechtigt, reduziert sich die JSZ anteilig über die Anspruchsmonate (0–12). Drittens wirkt Teilzeit: Wenn du z. B. 75 % arbeitest, wird auch die Sonderzahlung mit dem Teilzeitfaktor multipliziert. Genau diese drei Faktoren zeigt dir der Rechner als Rechenweg – du siehst also jederzeit, warum ein Ergebnis größer oder kleiner wird.

Besonders häufig stolpern Nutzer über die Anspruchsmonate. Intuitiv denkt man: „Ich war doch im Jahr beschäftigt, also 12 Monate.“ Tariflich geht es aber vereinfacht darum, in wie vielen Monaten du Anspruch auf Entgelt hattest. Zeiten ohne Entgeltanspruch können die Zwölftelung auslösen. Dazu zählen je nach Fallkonstellation z. B. unbezahlter Urlaub, bestimmte Elternzeit-Abschnitte oder längere Unterbrechungen ohne Entgeltfortzahlung. Auch ein Arbeitgeberwechsel innerhalb des öffentlichen Dienstes kann Einfluss haben, weil die Regelung je nach konkreter Situation und Abrechnungspraxis unterschiedlich umgesetzt wird.

Auch das „Monatsentgelt“ ist nicht immer nur das Grundtabellenentgelt. In der Praxis können bestimmte regelmäßig zustehende Zulagen in die Bemessung einfließen, während unregelmäßige Zahlungen (z. B. einzelne Zuschläge für Nacht-, Sonn- oder Feiertagsarbeit) je nach Regelwerk anders behandelt werden. Typische Fälle, in denen das manuelle Überschreiben sinnvoll ist:

  • Du hattest im Sommer Mehrarbeit/Schichtdienste und willst den Durchschnitt korrekt abbilden.
  • Du bekommst eine dauerhafte Zulage, die in deiner Tabelle nicht enthalten ist.
  • Du kennst dein „maßgebliches Entgelt“ bereits aus der Entgeltabrechnung und willst nur Prozentsatz und Zwölftelung anwenden.

Achte außerdem auf Änderungen im Laufe des Jahres: Höhergruppierungen, Stufenaufstiege oder eine Änderung der Arbeitszeit wirken sich meist auf die Bemessung aus, wenn sie den relevanten Zeitraum betreffen. Wer im Herbst die Stufe wechselt, hat unter Umständen ein anderes Bemessungsentgelt als das November-Entgelt. Deshalb ist „Monatsentgelt manuell überschreiben“ die beste Option, sobald du exakte Daten hast. Der Rechner rundet intern auf Cent, damit der Rechenweg reproduzierbar bleibt; deine Abrechnung kann dennoch leicht abweichen, wenn andere Rundungsregeln oder zusätzliche Komponenten berücksichtigt werden.

Der Datenstand („Jahr“) ist wichtig, weil Bemessungssätze und Tabellenwerte durch Tarifrunden geändert werden können. In diesem Rechner sind die Prozentsätze deshalb in einem editierbaren Datenblock hinterlegt, den du einfach austauschen oder um neue Jahre erweitern kannst. Zusätzlich zeigt die Hinweisbox, dass Abweichungen möglich sind – etwa bei besonderen Teilen des TVöD (z. B. Krankenhäuser/ Betreuung), bei Sonderregelungen einzelner Bereiche oder bei individuell vereinbarten Zulagen.

Wichtig: Der Rechner liefert die JSZ als Bruttowert. Netto kann das deutlich anders aussehen, weil die Zahlung steuer- und sozialversicherungspflichtig ist und häufig wegen des Progressionseffekts „höher besteuert“ wirkt (es wird über den Lohnsteuerabzug im Auszahlungsmonat abgerechnet). Für eine Netto-Prognose brauchst du daher mindestens Steuerklasse, Kirchensteuer, Kinderfreibeträge und Sozialabgaben – das ist bewusst nicht Teil dieses Tools.

Nutze den Rechner am besten in zwei Schritten: Erst eine schnelle Orientierung mit Tabelle/Standardwerten, dann – wenn du es genau brauchst – die Feinjustierung mit dem richtigen Monatsentgelt und den tatsächlichen Anspruchsmonaten. Rechtlicher Hinweis: Dieser Rechner ersetzt keine Auskunft der Personalstelle und keine verbindliche Tarifauslegung. Entscheidend sind stets der jeweils gültige Tarifvertrag, Protokollerklärungen und ggf. Dienst-/Betriebsvereinbarungen. Nutze das Ergebnis daher als Orientierung und vergleiche es mit deiner Entgeltabrechnung.

FAQ zur Jahressonderzahlung im TVöD

1) Wann wird die Jahressonderzahlung üblicherweise ausgezahlt?
In vielen Fällen mit dem November-Entgelt. Das genaue Auszahlungsdatum kann je Arbeitgeber/Abrechnung variieren.
2) Zählt „12 Monate“ automatisch, wenn ich im Jahr beschäftigt war?
Nicht unbedingt. Vereinfacht zählen Anspruchsmonate mit Entgeltanspruch. Zeiten ohne Entgeltanspruch können die Zwölftelung auslösen.
3) Welche Grundlage nimmt der Rechner für das Monatsentgelt?
Standardmäßig einen Tabellenwert (Beispieldaten). Wenn du dein maßgebliches Monatsentgelt kennst, überschreibe es manuell – dann rechnet der Rechner exakt mit deinem Wert.
4) Warum unterscheiden sich die Prozentsätze nach Gruppe oder Tabelle?
Der TVöD nutzt je nach Bereich häufig unterschiedliche Bemessungssätze („Bänder“). Der Rechner ordnet deine Auswahl automatisch dem passenden Band zu.
5) Was ist, wenn meine Gruppe oder Stufe nicht in der Tabelle hinterlegt ist?
Dann zeigt der Rechner einen Hinweis und du kannst das Monatsentgelt manuell eingeben. Alle Daten im Script sind editierbar und können erweitert werden.
6) Ist die Jahressonderzahlung steuer- und sozialversicherungspflichtig?
Ja, in der Regel fällt Lohnsteuer und Sozialversicherung an. Netto kann daher deutlich vom Brutto abweichen.
7) Wie wirkt sich Teilzeit aus?
Teilzeit wirkt proportional über den Teilzeitfaktor. 80% Arbeitszeit bedeutet im Modell: Ergebnis × 0,80.
8) Was ist mit Zulagen, Zuschlägen oder Schichtarbeit?
Je nach Regelwerk können bestimmte Zulagen einfließen, unregelmäßige Zuschläge ggf. anders. Wenn dein maßgebliches Monatsentgelt bekannt ist, nutze die manuelle Eingabe.
9) Warum ist der „Datenstand/Jahr“ wichtig?
Tarifrunden können Bemessungssätze und Tabellenwerte ändern. Du kannst im Datenblock neue Jahre hinzufügen oder bestehende Sätze anpassen.
Hinweis: Alle Angaben ohne Gewähr. Daten im Script sind als Beispiel hinterlegt und sollen leicht austauschbar sein.
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