Seestar S30 & S50 – Level & Compass Calibration einstellen

Wizard · Seestar S30/S50

Seestar S30 & S50 – Level & Compass Calibration Wizard

Dark-UI Schritt-für-Schritt Helfer für die korrekte Reihenfolge: Adjust Level, Compass Calibration und optional Level Sensor Calibration – damit du typische Fehler (Metall, falsche Reihenfolge, schiefer Untergrund) vermeidest.

Step

Beschreibung

Modell

Hinweis: Die Schritte sind identisch, aber Warnungen/Tipps im Ergebnis werden leicht angepasst.

Montage / Modus (nur für Hinweise)

Quick-Check vor dem Start

Stativ stabil, Klemmen fest, keine magnetischen Halterungen am Gerät, Handy/Powerbank nicht direkt neben dem Kopf. Dann erst in den Wizard.

Nutze „Weiter“, um die optimale Reihenfolge durchzugehen. Step 2 wird automatisch übersprungen, wenn er nicht empfohlen ist.

Setup

S50 · Alt-Az

Hinweise passen sich an deine Auswahl an.

Ampel

Bereit: prüfen…

Empfehlung

Wird aus Step 1 (Ja/Nein + Symptome) abgeleitet.

Copy-Text Vorschau

Heute: …

Du kannst den Text oben jederzeit kopieren.

Praxis-Erklärung: Warum Reihenfolge & Umgebung entscheidend sind

Ca. 600–700 Wörter, praxisnah – als „Mini-Guide“ direkt unter dem Tool.

Bei Seestar (S30/S50) wirken drei Advanced-Settings wie ein „Team“: Compass Calibration sorgt für eine saubere Ausrichtung zur Welt (Heading), Adjust Level sorgt dafür, dass die horizontale Bezugsebene stimmt (Leveling), und Level Sensor Calibration ist die „Werkstatt-Einstellung“, falls der interne Level-Sensor selbst driftet. Viele Probleme entstehen nicht, weil die Funktion „schlecht“ ist – sondern weil die Reihenfolge durcheinander gerät oder die Umgebung die Sensoren sabotiert.

Merksatz: Wenn der Sensor korrekt ist, reicht im Alltag meistens Compass Calibration + Adjust Level. Die Level Sensor Calibration ist eher selten nötig – aber dann sehr wichtig. Typische Signale: Level-Werte wirken unplausibel, „Adjust Level“ kommt nie Richtung 0, oder nach Transport/Stoß sind GoTo-Punkte plötzlich deutlich off. Genau dafür fragt dich Step 1 nach Symptomen: Das verhindert, dass du „zur Sicherheit“ etwas kalibrierst und dabei aus Versehen einen Fehler fest einstellst.

Der häufigste Killer ist Metall. Ein Auto in 2–3 Metern, ein Geländer, Stahlbeton, magnetische Handy-/Akkumounts oder ein großer Akku direkt am Kopf: All das kann die Kompass-Kalibrierung verfälschen oder später beim Betrieb den Heading verschieben. Wenn du bei gleicher Einstellung mal gut und mal katastrophal triffst, ist das oft kein „Bug“, sondern ein Standortproblem. Deshalb steht Compass Calibration im Wizard vor Adjust Level: Erst die grobe Orientierung zur Welt, dann das Feintuning der Ebene.

Level Sensor Calibration ist ein Spezialfall: Sie muss auf einer wirklich ebenen Fläche passieren, idealerweise geprüft mit einer Wasserwaage. Auf einem schiefen Terrassendielen-Boden oder auf einem leicht kippeligen Campingtisch zu kalibrieren ist gefährlich, weil du dem Sensor damit beibringst: „Diese Schiefe ist normal.“ Danach kämpfst du bei jedem Setup gegen einen „eingebauten“ Offset. Darum ist im Wizard die Warnung bewusst fett: Gerät vom Stativ, auf eine echte Referenzfläche, erst dann kalibrieren. Danach kann man wieder normal am Stativ arbeiten.

Adjust Level ist am Ende das praktische Tagesgeschäft: Ziel ist nicht „perfekt mathematisch“, sondern zuverlässig Richtung 0 und optisch deckungsgleiche Level-Kreise. Arbeite in kleinen Schritten: ein Bein minimal ändern, kurz warten, neu prüfen. Wenn du im EQ-Modus (Wedge) unterwegs bist, ist das Leveln noch wichtiger – nicht weil es „anders“ ist, sondern weil du sonst zusätzliche systematische Fehler in die Ausrichtung bringst.

Wenn du nach einem sauberen Durchlauf trotzdem daneben liegst: Wechsle zuerst den Standort und wiederhole Compass Calibration. Wenn es danach stabil wird, war’s Umwelteinfluss. Wenn es weiterhin unplausibel ist (und Step 1 Symptome zutreffen), dann ist Level Sensor Calibration der nächste logische Schritt. Mit dieser Reihenfolge vermeidest du die typischen Frust-Schleifen – und kommst schneller zu reproduzierbaren Ergebnissen.

FAQ

Muss ich Compass Calibration jedes Mal machen?

Oft reicht es, wenn du den Standort deutlich wechselst oder wenn GoTo plötzlich driftet. Nach einem Ortswechsel (andere Umgebung/Metall) ist es häufig sinnvoll. Wenn du immer am gleichen Spot mit stabilen Ergebnissen arbeitest, musst du nicht zwanghaft jedes Mal neu kalibrieren.

Warum warnt ihr so stark vor Metall/Autos/Geländern?

Der Kompass ist empfindlich gegenüber magnetischen Störungen. Stahl und große Metallmassen können das Magnetfeld verzerren und dadurch Heading/Ausrichtung verschieben. Das sieht dann wie „schlechte Genauigkeit“ aus, ist aber oft nur der Standort.

Kann ich Level Sensor Calibration einfach „zur Sicherheit“ machen?

Nicht empfehlenswert. Wenn du dabei auf einer nicht wirklich ebenen Fläche stehst, kalibrierst du dir einen Offset ein. Nutze sie nur, wenn Step 1 Symptome zeigt oder du sicher bist, dass der Sensor driftet.

Was ist der Unterschied zwischen Adjust Level und Level Sensor Calibration?

Adjust Level ist das tägliche Leveln am Stativ (Setup). Level Sensor Calibration „justiert“ den internen Sensor selbst (Werkstatt). Wenn der Sensor ok ist, genügt Adjust Level.

Ich bekomme Adjust Level nicht nahe 0 – was zuerst?

Checke erst Stativ (fester Stand, nichts kippelt), dann Umgebung (Metall?), dann Step 1 Symptome. Wenn Level-Werte unplausibel sind, spricht das für Level Sensor Calibration auf einer echten Referenzfläche.

Kann eine Powerbank am Gerät Probleme machen?

Ja. Große Akkus, MagSafe-/Magnet-Halterungen oder dicke Kabel direkt am Kopf können Sensorik beeinflussen oder mechanisch Spannung ins Setup bringen. Besser: Akku am Stativbein befestigen, nicht am Kopf.

EQ-Modus: ändert das die Reihenfolge?

Die Reihenfolge bleibt gleich. Im EQ-Setup ist sauberes Leveln oft noch wichtiger, weil kleine Schiefen stärker in die Gesamtgeometrie reinspielen können.

Nach Transport ist alles off – was ist der schnellste Fix?

Erst Compass Calibration an einem guten Spot, dann Adjust Level. Wenn das nicht stabil wird oder Level „komisch“ wirkt: Level Sensor Calibration auf ebener Fläche.

Ich habe nach Kalibrierung plötzlich schlechtere Ergebnisse – warum?

Häufige Ursache: Kalibrierung in schlechter Umgebung (Metall/Autos) oder Level Sensor Calibration auf schiefer Fläche. Wiederhole die Kalibrierung bewusst in „sauberer“ Umgebung bzw. auf echter Referenzfläche.

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