Quintenzirkel-Rechner (Dur) – Tonarten, Akkorde, Progressionen & Transponieren
Klick dich durch den Kreis der Quinten, sieh Vorzeichen & Stufenakkorde sofort – und transponiere Akkordfolgen mit einem Klick.
Beispiel: Am F C G oder F#m7 B7 Emaj7 (Trennzeichen egal: Leerzeichen, Komma, Zeilen).
So nutzt du den Quintenzirkel-Rechner (Erklärung)
Der Quintenzirkel ist die schnellste Landkarte für Tonarten: Er zeigt dir, welche Dur- und Molltonarten eng verwandt sind, wie viele Kreuze/Be´s eine Tonart hat und welche Akkorde „natürlich“ dazugehören. Genau deshalb ist er im Songwriting, beim Improvisieren, beim Arrangieren und im Unterricht so beliebt. Dieser Rechner macht das Ganze interaktiv: Du klickst eine Tonart im Kreis an (oder wählst sie oben aus) und bekommst sofort Tonleiter, Vorzeichen, Stufenakkorde und praktische Modulations-Abkürzungen.
So nutzt du das Tool:
- Tonart wählen: Klicke im Kreis auf C, G, D … oder nutze das Dropdown. Der aktive Punkt leuchtet; rechts siehst du alle Daten.
- Schreibweise einstellen: Mit „Bevorzugt ♯-Namen“ entscheidest du, ob du eher Kreuz- oder Be-Namen sehen willst (z. B. F# statt Gb). Für deutschsprachige Musiker gibt es zusätzlich die Option „H/B-Notation“: Dann wird B (engl.) als H angezeigt und Bb als B – so, wie es in vielen deutschen Notenheften steht.
- Vorzeichen verstehen: Unter „Vorzeichen“ steht die Anzahl der Kreuze (♯) oder Bes (♭) plus die exakte Reihenfolge. Das hilft beim Notenlesen, beim schnellen Aufschreiben von Tonleitern und beim Erkennen von parallelen Tonarten.
- Tonleiter & Verwandtschaft: Du siehst die Dur-Tonleiter (7 Töne), dazu die relative Molltonart (gleiche Vorzeichen) und die Paralleltonart. Außerdem werden Dominante und Subdominante angezeigt – perfekt für einfache Modulationen (ein Schritt im Kreis nach rechts/links). Merke: Im Quintenzirkel bedeutet „rechts“ meist mehr Kreuze, „links“ meist mehr Bes.
- Akkorde sofort parat: Der Rechner listet dir die Stufenakkorde (Dreiklänge und optional Septakkorde) inklusive römischer Stufen (I–vii°). Zusätzlich siehst du die Akkordtöne, damit du Voicings bauen oder auf dem Instrument gezielt greifen kannst.
- Progression-Ideen: Wähle ein Stil-Preset (Pop, Rock, Jazz, Blues) und du bekommst eine typische Akkordfolge sowohl in Stufen als auch als echte Akkorde in deiner Tonart – ideal für Songwriting, Improvisation und Unterricht. Tipp: Spiele dieselbe Progression in drei Nachbar-Tonarten; so trainierst du Ohr und Finger gleichzeitig.
- Transponieren: Paste eine Akkordfolge ein (z. B. „Am F C G“) und wähle eine Zieltonart. Das Tool verschiebt die Grundtöne automatisch und lässt Zusätze wie „m7“, „sus4“ oder „add9“ stehen. Hinweis: Zur Einfachheit verwendet der Transponierer teilweise enharmonische Schreibweisen (#/b), die musikalisch gleich klingen, aber nicht immer die „schönste“ Notation sind.
Warum das echten Mehrwert bringt:
- Schneller üben: Nachbar-Tonarten (eine Quinte) fühlen sich sofort „logisch“ an – du sparst Zeit beim Griffbrett- oder Klaviertraining.
- Besser arrangieren: Dominante/Subdominante und relative Molltonart sind die häufigsten Baustellen beim Harmonisieren. Hier sind sie mit einem Klick sichtbar.
- Funktion verstehen statt auswendig lernen: Wenn du siehst, dass V → I fast immer „nach Hause“ klingt, erkennst du Kadenz-Muster in Songs viel schneller.
- Fehler vermeiden: Die Vorzeichen-Reihenfolge ist der Klassiker beim Notenschreiben – der Rechner zeigt sie dir sauber und konsistent.
- Unterricht & Content: Perfekt als interaktives Widget auf deiner WordPress-Seite, weil Besucher länger bleiben, sofort etwas ausprobieren können und du die Inhalte (FAQ + Erklärung) direkt für SEO nutzen kannst.
FAQ
Warum gibt es sowohl # als auch b-Schreibweisen?
Manche Tonarten werden traditionell mit Kreuzen geschrieben (z. B. E-Dur), andere mit Bes (z. B. Es-Dur). Beides beschreibt dasselbe Tonsystem, aber die Lesbarkeit ist je nach Kontext besser.
Was bedeutet „relative Moll“?
Das ist die Molltonart mit denselben Vorzeichen wie die Durtonart. Beispiel: C-Dur und a-Moll teilen sich keine Vorzeichen.
Welche Akkorde sind „diatonisch“?
Das sind Akkorde, die nur aus den Tönen der Tonleiter gebaut sind. In Dur ergeben sich die bekannten Qualitäten: I, IV, V = Dur; ii, iii, vi = Moll; vii° = vermindert.
Was heißt „vii°“ bzw. „halbvermindert“?
Der siebte Stufenakkord enthält eine verminderte Quinte. In Septakkorden ist das häufig ein m7♭5-Klang (halbvermindert), der stark zur Dominante oder direkt zur Tonika führen kann.
Warum klingen manche Akkorde „spannend“?
Meist wegen der Dominante (V bzw. V7), die stark zur Tonika (I) zieht. Der Rechner zeigt dir diese Funktion direkt.
Kann ich damit modulieren?
Ja: Wechsle zur Dominante oder Subdominante (Nachbarn im Kreis) und nutze gemeinsame Akkorde als Brücke. Das ist die einfachste, musikalisch saubere Modulation.
Funktioniert das auch für Anfänger?
Absolut. Starte mit Pop-Progressionen (I–V–vi–IV) und vergleiche, wie sie in verschiedenen Tonarten aussehen.
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