Capo Rechner

🎸 Capo-Rechner

Capo-Position & Akkord-Shapes in Sekunden

Wähle die Songtonart und dein Ziel (offene Akkorde / leichter spielen). Du bekommst Capo-Bund, Shape-Tonart und passende Akkorde.

Tipp: Wenn du unsicher bist, nimm die Tonart des Refrains.
Wir schlagen dir die bequemsten Capo-Positionen vor (Top 3).

Empfehlung

Wähle oben deine Tonart und klicke „Empfehlung berechnen“.

Wie Capo-Transposition funktioniert (kurz & praxisnah)

Ein Capo verkürzt die schwingende Saitenlänge, indem er wie ein „mobiler Sattel“ auf einem Bund klemmt. Dadurch klingen alle offenen Saiten höher – und zwar exakt um so viele Halbtöne, wie der Capo-Bund zählt. Wenn du also ohne Capo einen C-Akkord greifst, klingt auch ein C. Setzt du den Capo auf den 2. Bund und greifst denselben C-Shape, dann klingt alles 2 Halbtöne höher – also D. Genau das ist der Trick: Du greifst weiterhin vertraute Shapes, aber die Tonart wandert nach oben.

Mathematisch ist es simpel: klingende Tonart = Shape-Tonart + Capo-Halbtöne. Der Rechner sucht deshalb einen Shape-Vorschlag (z. B. C, G, D, A, E bzw. Am, Em, Dm), der mit einem passenden Capo-Bund wieder bei deiner Songtonart landet. Beispiel: Song in B♭-Dur. Wenn du gerne offene C-Shapes spielst, brauchst du den Capo auf Bund 10 – funktioniert, ist aber hoch. Deshalb gibt es meist mehrere Wege: Mit G-Shapes wäre es Bund 3. Das ist deutlich bequemer, klingt voller und lässt sich leichter intonieren. Genau diese „bequemen Alternativen“ zeigt dir die Top-3-Liste.

Für „Offene Akkorde spielen“ priorisieren wir besonders capo-freundliche Grundformen, die viele Songs mit offenen Saiten und einfachen Griffbildern abdecken (C/G/D/A/E bzw. Am/Em/Dm). Für „Leichter spielen“ gewichten wir zusätzlich den niedrigsten sinnvollen Capo-Bund und vermeiden Vorschläge, die in der Praxis oft unnötig schwer greifen (z. B. sehr hohe Capo-Positionen oder „unhandliche“ Shape-Tonarten).

Wichtig: Dieser Rechner liefert dir die Griff-Akkorde (Shapes), nicht die klingenden Akkordnamen. Wenn die Band in Originaltonart spielt, greifst du mit Capo die Shapes – und klingst automatisch richtig. Für Songs mit typischen Pop-Progressions reicht das fast immer. Falls ein Song viele „B7(#9)-Exoten“ hat: Capo-Logik bleibt gleich, nur die einzelnen Akkorde werden komplexer – die Capo-Position stimmt trotzdem.

FAQ

Warum zeigt der Rechner mehrere Empfehlungen?

Es gibt oft mehrere Shape-Tonarten, die zur gleichen Songtonart führen. Manche sind bequemer (niedriger Capo), andere klingen offener (mehr Leersaiten). Top 3 = beste Praxis-Optionen.

Ist ein Capo auf Bund 9–11 „falsch“?

Nein, es funktioniert musikalisch. Es ist nur oft weniger komfortabel und kann dünner klingen. Darum priorisieren wir niedrigere Bünde, wenn möglich.

Was ist mit Moll-Songs?

Moll funktioniert identisch: Du spielst Moll-Shapes (z. B. Em-Shapes) und der Capo transponiert die Tonhöhe. Der Rechner zeigt dir passende Moll-Akkorde als Griffbilder.

Warum weicht „V“ in Moll manchmal ab?

In vielen Songs wird in Moll der Dominant-Akkord als Dur gespielt (harmonisches Moll). Der Rechner zeigt die natürliche Moll-Basis – du kannst den V-Akkord bei Bedarf als Dur greifen.

Kann ich damit auch mit anderen Instrumenten zusammenspielen?

Ja. Solange du in der Originaltonart klingen musst, ist nur wichtig, dass Capo-Bund und Shape-Tonart passen. Dann stimmen deine Töne mit Klavier/Bläsern/Bass überein.

✨ Tipp: Speichere dir gute Kombinationen (z. B. „G-Shapes, Capo 3“) für schnelle Live-Setups.
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