CO₂-Preis Rechner 2026

CO₂-Preis Rechner 2026

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Min. Preis (55€/t) 0,00 €
Max. Preis (65€/t) 0,00 €
Alles, was Sie zum CO₂-Preis 2026 wissen müssen Der CO₂-Preis in Deutschland ist eines der zentralen Instrumente der Bundesregierung, um die Klimaziele im Wärme- und Verkehrssektor zu erreichen. Während die Preise in den Jahren 2021 bis 2025 noch gesetzlich fixiert waren, markiert das Jahr 2026 eine signifikante Wende: Den Übergang in die Auktionsphase. Was ändert sich 2026 konkret? Bisher stieg der Preis jährlich in festen Schritten (von 25 € im Jahr 2021 auf 55 € im Jahr 2025). Ab Januar 2026 werden die Emissionszertifikate erstmals versteigert. Das bedeutet, dass Angebot und Nachfrage den Preis bestimmen. Um jedoch soziale Härten und extreme Preissprünge zu vermeiden, hat der Gesetzgeber für das Jahr 2026 einen Preiskorridor festgelegt. Dieser liegt zwischen einem Mindestpreis von 55 € und einem Höchstpreis von 65 € pro Tonne CO₂. Das Stufenmodell: Wer zahlt die CO₂-Abgabe bei Mietobjekten? Seit 2023 werden Mieter nicht mehr alleine mit der CO₂-Abgabe belastet. Das "CO₂-Kostenaufteilungsgesetz" regelt die Verteilung zwischen Vermieter und Mieter basierend auf der energetischen Qualität des Gebäudes. Je schlechter das Haus gedämmt ist (also je höher der CO₂-Ausstoß pro Quadratmeter), desto mehr muss der Vermieter übernehmen. Bei Gebäuden mit einem extrem hohen Ausstoß (über 52 kg CO₂/m²) trägt der Vermieter stolze 95 % der Kosten. In energetisch sanierten Top-Häusern (< 12 kg CO₂/m²) trägt der Mieter die Kosten hingegen komplett allein, da er hier durch einen niedrigen Verbrauch profitiert. FAQ – Häufig gestellte Fragen 1. Gilt der CO₂-Preis auch für Fernwärme? Ja, auch bei Fernwärme fallen CO₂-Kosten an, sofern diese aus fossilen Quellen (wie Erdgas oder Kohle) gespeist wird. Die Aufteilung zwischen Mieter und Vermieter erfolgt hier analog zum Stufenmodell. 2. Warum ist die Mehrwertsteuer im Rechner enthalten? Die CO₂-Abgabe ist Teil des Brennstoffpreises. Auf diesen Gesamtpreis erhebt der Staat die reguläre Mehrwertsteuer (derzeit 19 % auf Gas und Öl). Unser Rechner berücksichtigt diesen Brutto-Effekt, damit Sie die echte Belastung auf Ihrem Konto sehen. 3. Lohnt sich der Umstieg auf eine Wärmepumpe jetzt noch mehr? Absolut. Da eine Wärmepumpe mit Strom betrieben wird, fällt sie nicht unter das nationale Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG). Zwar enthält der Strompreis indirekte Kosten über den europäischen Zertifikatehandel (ETS), doch diese sind im Vergleich zur direkten Verbrennung von Öl oder Gas deutlich geringer. Ab 2028, wenn der CO₂-Preis Schätzungen zufolge auf über 120 € steigen könnte, wird der Kostenvorteil massiv. 4. Wie finde ich meinen Jahresverbrauch heraus? Schauen Sie in Ihre letzte Heizkostenabrechnung oder die Rechnung Ihres Energieversorgers. Dort ist der Wert in Kilowattstunden (kWh) bei Gas oder in Litern bei Heizöl angegeben. 5. Was passiert nach 2026? Nach 2026 fällt der Preiskorridor voraussichtlich weg. Deutschland wird dann in das neue EU-weite Emissionshandelssystem (ETS 2) für Gebäude und Verkehr überführt. Experten rechnen ab diesem Zeitpunkt mit Preisen zwischen 100 € und 200 € pro Tonne CO₂, was ein starkes Signal für die energetische Sanierung ist.
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