Deadline-Rückwärtsplaner
Plane rückwärts von der Deadline – inkl. Arbeitstagen, Arbeitszeiten, Puffer & Kalender-Export.
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Dein Rückwärtsplan
So funktioniert der Deadline-Rückwärtsplaner
Ein Rückwärtsplaner dreht die übliche Denkweise um: Statt „Wann fange ich an?“ fragst du „Bis wann muss was fertig sein, damit ich die Deadline sicher halte?“. Du gibst zuerst den festen Endpunkt (Deadline) ein – mit Datum und Uhrzeit – und zerlegst dein Projekt anschließend in konkrete Aufgaben. Der Planer rechnet dann Schritt für Schritt rückwärts und erzeugt daraus einen realistischen Zeitplan mit Start- und Endzeiten pro Aufgabe.
1) Deadline & Arbeitsrhythmus festlegen
Trage deine Deadline ein und definiere deinen Arbeitsrahmen: Arbeitsbeginn, Arbeitsende und an welchen Wochentagen du tatsächlich arbeiten willst (z. B. Mo–Fr). Optional kannst du Feiertage oder freie Tage als Liste im Format JJJJ-MM-TT ergänzen (z. B. 2026-01-06,2026-01-20). Diese Tage werden beim Rückwärtsrechnen automatisch übersprungen.
2) Aufgaben erstellen (Preset oder individuell)
Unter „Aufgaben“ kannst du ein Preset wählen (z. B. „Blogartikel“, „Hausarbeit“, „Launch“) und es anpassen – oder du legst eigene Aufgaben an. Für jede Aufgabe wählst du Dauer (Stunden oder Tage) und ob die Dauer als Arbeitstage (nur innerhalb deiner Arbeitszeiten) oder als Kalendertage (läuft auch am Wochenende/über Nacht) zählen soll. So kannst du z. B. „Warten auf Feedback“ als Kalendertage planen, während „Schreiben“ als Arbeitstage sinnvoller ist.
3) Puffer einplanen (damit’s nicht knapp wird)
Projekte scheitern selten an der ersten Version – sondern an Korrekturen, Abstimmungen und Kleinkram. Mit dem Puffer kannst du eine Sicherheitsreserve hinzufügen: entweder prozentual (z. B. 15 % auf die gesamte Arbeitszeit) und/oder als fixe Stunden. Der Puffer wird direkt vor der Deadline platziert, damit du früher „fertig“ bist und trotzdem entspannt reagieren kannst.
4) Ergebnis lesen & nutzen
Nach dem Klick auf „Plan berechnen“ bekommst du:
• Spätesten Start (dein „Jetzt muss ich spätestens anfangen“)
• Einen Aufgabenplan als Tabelle mit Start/Ende, Dauer und Modus
• Eine visuelle Timeline, die dir zeigt, wie viel Zeit jede Aufgabe relativ einnimmt
• Warnungen, falls dein spätester Start in der Vergangenheit liegt oder wenn sehr wenig Puffer übrig ist
Du kannst den Plan als CSV kopieren (perfekt für Excel/Sheets) oder als .ics-Kalenderdatei herunterladen. Damit landen die Aufgaben als Termine direkt in Google Calendar, Apple Kalender oder Outlook. Und wenn du es klassisch magst: Drucken funktioniert ebenfalls.
Tipps für bessere Pläne
• Schneide Aufgaben klein: „Konzept“ in „Gliederung“, „Recherche“, „Kernaussagen“ usw.
• Plane Feedback-Schleifen bewusst ein (und gib ihnen Kalendertage).
• Setze einen realistischen Arbeitstag: Wer 8 Stunden einträgt, sollte auch wirklich 8 konzentrierte Stunden liefern.
• Nutze den Puffer als „Stress-Versicherung“ – lieber zu viel als zu wenig.
Datenschutz: Der Rechner läuft komplett im Browser. Es werden keine Daten an einen Server gesendet.
FAQ
Was ist der Unterschied zwischen Arbeitstagen und Kalendertagen?
Arbeitstage zählen nur innerhalb deiner definierten Arbeitstage und Arbeitszeiten. Kalendertage laufen unabhängig davon – hilfreich für Wartezeiten, Lieferfristen oder externe Abhängigkeiten.
Kann ich Feiertage berücksichtigen?
Ja. Trage einzelne Tage als Liste (JJJJ-MM-TT, durch Komma getrennt) ein. Diese Tage werden beim Rückwärtsrechnen übersprungen, genauso wie nicht ausgewählte Wochentage.
Unterstützt der Plan parallele Aufgaben?
Dieser Planer rechnet linear (eine Aufgabe nach der anderen), weil das für Deadlines am zuverlässigsten ist. Wenn du parallel arbeitest, teile Aufgaben in Stränge auf und plane den kritischen Strang separat.
Warum liegt der „späteste Start“ schon in der Vergangenheit?
Dann ist die Summe aus Aufgaben + Puffer länger als die Zeit bis zur Deadline (unter deinen Arbeitsregeln). Kürze die Dauer, arbeite an mehr Tagen oder reduziere den Puffer – und prüfe, ob du Kalendertage passend eingesetzt hast.
Wie exportiere ich den Plan in meinen Kalender?
Klicke auf „Kalender (.ics)“. Die Datei kannst du anschließend in nahezu jedem Kalender importieren. Jeder Task wird als eigener Termin mit Start- und Endzeit angelegt.
Kann ich meine Eingaben speichern?
Ja. Der Planer speichert die letzten Einstellungen lokal im Browser (localStorage). Das ist praktisch auf WordPress-Seiten – und bleibt trotzdem privat.
Wie setze ich alles zurück?
Leere einfach die Felder oder lade die Seite neu. Wenn du komplett neu starten willst, kannst du zusätzlich den Browser-Speicher für die Seite löschen (Cache/Website-Daten).
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