Geldwerten Vorteil smart berechnen – inkl. 0,03% vs. 0,002% Vergleich
Trag Bruttolistenpreis, Antrieb und Arbeitsweg ein – der Rechner zeigt dir den monatlichen geldwerten Vorteil, eine Steuerschätzung (mit deinem Grenzsteuersatz) und welche Arbeitsweg-Methode sich bei deinen Office-Tagen eher lohnt.
1) Deine Eingaben
2) Ergebnis (Monat)
| Baustein | Formel (vereinfacht) | Wert/Monat |
|---|---|---|
| Maßgeblicher Listenpreis | Bruttolistenpreis × Faktor (1 / 0,5 / 0,25) | – |
| Privatnutzung | Basis% × maßgeblicher Listenpreis | – |
| Arbeitsweg (0,03%) | 0,03% × Preis × km | – |
| Arbeitsweg (0,002%) | 0,002% × Preis × km × Office-Tage | – |
| Gewählte Methode | – | – |
FAQ & Erklärung ▼
Was macht dieser Dienstwagen-Rechner? Er schätzt deinen monatlichen geldwerten Vorteil, wenn du einen Firmenwagen auch privat nutzt und den Arbeitsweg damit fährst. Du bekommst zwei Dinge: (1) eine saubere Aufteilung in Privatnutzung und Arbeitsweg und (2) eine Steuerschätzung, indem du deinen Grenzsteuersatz eingibst. Der Rechner ist bewusst „praxisnah“ gebaut: Er zeigt dir nicht nur eine Zahl, sondern auch die Formeln, vergleicht die Arbeitsweg-Methoden und gibt eine Empfehlung.
Wie wird der geldwerte Vorteil grob berechnet?
In der vereinfachten 1%-Methode besteht der geldwerte Vorteil typischerweise aus zwei Teilen: Privatnutzung (klassisch 1% vom maßgeblichen Listenpreis pro Monat) plus Arbeitsweg. Für den Arbeitsweg gibt es die Pauschale mit 0,03% pro Entfernungskilometer und Monat – oder die Einzelbewertung mit 0,002% pro tatsächlicher Fahrt und Entfernungskilometer. Dieser Rechner zeigt beide Werte parallel, damit du direkt siehst, was bei deinen Office-Tagen günstiger ist.
Warum fragt der Rechner nach „Office-Tagen“?
Weil die 0,002%-Methode nur die tatsächlich gefahrenen Tage berücksichtigt. Wenn du viel im Homeoffice bist, im Außendienst unterwegs bist oder unregelmäßig ins Büro fährst, kann das einen großen Unterschied machen. Als grobe Faustregel gilt: Unter etwa 15 Büro-Tagen im Monat ist die 0,002%-Variante häufig günstiger, darüber oft die 0,03%-Pauschale. Der Rechner zeigt dir zusätzlich eine klare Empfehlung („Auto (günstiger)“), damit du nicht rätseln musst.
Wie berücksichtigt der Rechner Elektro & Plug-in-Hybrid?
Bei E-Autos und begünstigten Plug-in-Hybriden wird die Bemessungsgrundlage reduziert. In der Praxis führt das zu 0,25% oder 0,5% statt 1% (bzw. entsprechend reduziertem Listenpreis). Der Rechner bildet das als Faktor ab: Verbrenner = 1, Plug-in-Hybrid (begünstigt) = 0,5, Elektro = 0,25 bis zu einer Preisgrenze und 0,5 darüber. Für Plug-in-Hybride kannst du Reichweite/CO₂ und „ab 2025/bis 2024“ einstellen; daraus leitet der Rechner ab, ob die 0,5%-Begünstigung greift oder ob er auf 1% zurückfällt.
Ist die Steuerschätzung exakt?
Nein – sie ist absichtlich als Schätzung gedacht. Der tatsächliche Effekt hängt u. a. von deiner individuellen Steuerlast, Lohnabrechnung, Freibeträgen, Kirchensteuer/Soli und ggf. Zuzahlungen ab. Der Rechner nutzt: Steuern ≈ geldwerter Vorteil × Grenzsteuersatz. Das ist für Vergleiche (z. B. Verbrenner vs. E, 0,03% vs. 0,002%) extrem hilfreich, ersetzt aber keine persönliche Prüfung.
Welche Eingaben sind besonders wichtig?
- Bruttolistenpreis: Basis fast aller Pauschalwerte. Sonderausstattung zählt mit.
- Entfernung (einfach): Relevant für den Arbeitsweg-Zuschlag – schon wenige km können viel ausmachen.
- Office-Tage: Entscheidet oft, ob 0,002% deutlich günstiger ist.
- Antriebsart: Elektro/Hybrid können den geldwerten Vorteil stark reduzieren (je nach Voraussetzungen).
FAQ: Was, wenn ich ein Fahrtenbuch führe?
Dann läuft die Bewertung anders (kostenbasiert statt pauschal). Dieser Rechner ist auf die pauschalen Methoden ausgelegt, weil sie in der Praxis am häufigsten und am schnellsten vergleichbar sind. Wenn du unsicher bist, nutze den Rechner als „Quick Check“: Er zeigt dir, welche Größenordnung du erwarten kannst und welche Stellschrauben (Preis, Tage, Distanz, Antrieb) den größten Effekt haben.
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