Fahrrad Größen Rechner (Rahmengröße in Sekunden)
Gib Körpergröße und Schrittlänge ein – du bekommst sofort eine Empfehlung (inkl. Range, Größenklasse XS–XXL und Sattelhöhen‑Startwert).
Deine Empfehlung
| Radtyp | Empfehlung | Range | Größenklasse |
|---|
So misst du Körpergröße & Schrittlänge (1 Minute)
- Barfuß an eine Wand stellen, Rücken gerade, Blick nach vorn.
- Ein Buch (oder Wasserwaage) wie einen Sattel zwischen die Beine klemmen und sanft nach oben drücken.
- Die Höhe vom Boden bis zur Buch‑Oberkante messen = Schrittlänge.
- Am besten 2× messen und den Mittelwert verwenden.
- Optional: Für sehr sportliche Position eher kleiner, für Komfort eher größer wählen.
Hinweis: Der Rechner liefert eine sehr gute Start‑Empfehlung. Rahmengeometrien (Stack/Reach, Oberrohr) unterscheiden sich je nach Marke/Modell – im Zweifel Geometriedaten vergleichen oder probefahren.
Fahrradgröße berechnen: So findest du die passende Rahmengröße
Die richtige Fahrradgröße ist der schnellste Hebel für mehr Komfort, Kontrolle und Effizienz. Wenn die Rahmengröße nicht zu deiner Körpergröße und Schrittlänge passt, fühlt sich selbst ein hochwertiges Bike nervös an: Du rutschst auf dem Sattel hin und her, bekommst schneller Druckstellen oder Schmerzen (Knie, Rücken, Nacken) und verlierst bei jeder Pedalumdrehung Kraft. Mit unserem Fahrradgrößen‑Rechner kannst du deine optimale Rahmengröße in Sekunden berechnen – inklusive Empfehlungen für Rennrad, Gravel, Trekking/City und Mountainbike.
Warum ist die Schrittlänge (Innenbeinlänge) so wichtig? Die Körpergröße allein sagt wenig über deine Proportionen aus. Zwei Personen mit 180 cm können völlig unterschiedliche Beinlängen und Oberkörperlängen haben – und damit eine andere passende Rahmenhöhe. Deshalb kombiniert der Rechner Körpergröße und Schrittlänge, prüft die Werte auf Plausibilität und liefert dir eine realistische Größen‑Spanne statt nur einer einzigen Zahl.
So misst du richtig: Stell dich barfuß mit dem Rücken an eine Wand. Klemme ein Buch wie einen Fahrradsattel zwischen die Beine (waagerecht), drücke es sanft nach oben und miss die Höhe vom Boden bis zur Oberkante des Buches. Wiederhole die Messung zwei Mal und nimm den Mittelwert. Für die Körpergröße reicht es, gerade zu stehen, Blick nach vorn, und an der Wand zu markieren.
Was bedeuten die Ergebnisse? Bei Rennrad, Gravel und vielen Trekkingrädern wird die Rahmengröße oft in Zentimetern angegeben (z. B. 54 cm). Mountainbikes werden je nach Marke in Zoll (z. B. 18") oder in Buchstaben (S/M/L) geführt. Unser Rechner zeigt dir beides: eine konkrete Empfehlung, eine sinnvolle Range (z. B. „54–56“) und eine Größenklasse, damit du Modelle verschiedener Hersteller leichter vergleichen kannst.
Ein Extra‑Tipp für den Start‑Bikefit: Die Sattelhöhe (Abstand vom Tretlager bis zur Satteloberkante entlang der Sattelstütze) liegt häufig in der Nähe von 0,883 × Schrittlänge. Das ist kein Dogma, aber ein sehr guter Ausgangspunkt. Danach feinjustierst du nach Gefühl: Ferse auf das Pedal, Bein fast gestreckt; beim normalen Pedalieren sollte das Knie am unteren Totpunkt leicht gebeugt bleiben.
Zwischen zwei Größen? Dann entscheidet dein Fahrstil. Sportlich (mehr Druck auf dem Vorderrad, aerodynamischer, agiler) passt oft der kleinere Rahmen. Komfortabel (aufrechter, entspannter, gut für Touren und Alltag) fühlt sich meist die größere Größe besser an. Gerade bei MTB gilt zusätzlich: Für technische Trails wählen viele Fahrer bewusst kleiner, weil mehr Bewegungsfreiheit über dem Rahmen Sicherheit bringt.
Warum können Bikes trotz gleicher „Rahmengröße“ unterschiedlich wirken? Moderne Geometrie wird stark über Stack & Reach bestimmt. Zwei Rahmen mit „54 cm“ können sich völlig unterschiedlich anfühlen, weil Oberrohrlänge, Steuerrohrhöhe und Sitzwinkel variieren. Nutze die Rechner‑Empfehlung deshalb als sicheren Einstieg und vergleiche bei Bedarf die Geometriedaten oder mache eine Probefahrt – besonders, wenn du lange Strecken fährst oder empfindlich auf Sitzposition reagierst.
Auch wichtig: Einsatzgebiet und Ausstattung. Bikepacking, Schutzbleche und Gepäckträger profitieren von einer stabilen, komfortablen Position. Für Wettkampf und schnelle Ausfahrten darf es kompakter und sportlicher sein. Kleine Anpassungen wie Vorbau‑Länge, Lenkerhöhe, Sattelposition und Pedal‑System können ein Bike deutlich verändern – sie ersetzen aber keinen grundsätzlich passenden Rahmen.
FAQ – häufige Fragen zur Fahrrad Rahmengröße
Welche Fahrradgröße brauche ich bei 170, 175 oder 180 cm?
Es gibt keine Einheitsantwort, weil die Schrittlänge entscheidend ist. Gib deine Maße in den Rechner ein: So bekommst du eine Größen‑Spanne, die für deine Proportionen passt, statt nur eine grobe Tabelle nach Körpergröße.
Reicht es, nur die Körpergröße einzugeben?
Für eine grobe Orientierung ja – für eine wirklich passende Rahmengröße nein. Wer nur nach Körpergröße kauft, landet häufig eine Nummer zu groß oder zu klein. Die Schrittlänge macht die Empfehlung deutlich genauer.
Was mache ich, wenn ich zwischen zwei Rahmen liege?
Wähle kleiner für sportliche Sitzposition, viel Trail/Technik oder wenn du ein agiles Handling willst. Wähle größer für lange Touren, Pendeln, Rücken‑/Nackenkomfort oder wenn du stabil und ruhig fahren möchtest. Im Zweifel hilft eine Probefahrt.
Gilt der Rechner auch für E‑Bikes?
Ja. Die Grundprinzipien bleiben gleich. Viele E‑Bike‑Fahrer bevorzugen jedoch eine etwas aufrechtere, komfortable Position. Achte außerdem auf ausreichend Schritthöhe (Standover), damit Auf‑ und Absteigen sicher bleibt.
Warum unterscheiden sich Größen je nach Marke (S/M/L vs. cm)?
Hersteller nutzen unterschiedliche Geometrien und Bezeichnungen. Ein „M“ kann bei Marke A kleiner ausfallen als bei Marke B. Darum zeigt der Rechner zusätzlich eine Range und ordnet die Werte in Größenklassen ein.
Welche Messfehler passieren am häufigsten?
Schuhe anlassen, das Buch nicht waagerecht halten oder zu locker anpressen. Miss zweimal, nimm den Mittelwert und nutze realistische Werte – dann liefert der Rechner sehr zuverlässige Ergebnisse.
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