Kirchensteuerrechner

Kirchensteuer-Rechner (DE)

Berechne deine Kirchensteuer in Sekunden – inklusive Netto-Effekt-Schätzung durch Sonderausgaben-Abzug, übersichtlicher Visualisierung und Kopier-Funktion fürs Ergebnis.

1) Eingaben

In Deutschland beträgt die Kirchensteuer i. d. R. 9% der Einkommensteuer, nur in Bayern & Baden-Württemberg 8%.
Gib an, ob dein Steuerbetrag pro Jahr oder pro Monat gilt – der Rechner rechnet automatisch um.
Tipp: Du findest die Lohnsteuer auf der Gehaltsabrechnung, die Einkommensteuer im Steuerbescheid (ESt). Bitte ohne Kirchensteuer eingeben.
Die Kirchensteuer ist meist als Sonderausgabe absetzbar. Mit dem Grenzsteuersatz schätzen wir, wie stark die Steuerlast netto sinkt.
Wie wird gerechnet?
Die Kirchensteuer ist in der Standard-Logik ein Prozentsatz deiner festgesetzten Einkommensteuer (oder Lohnsteuer). Daher ist der Kern super simpel: Kirchensteuer = Einkommensteuer × Satz (8% oder 9%). In der Praxis kann es Sonderfälle geben (z. B. Kappung in manchen Regionen, besondere Regelungen bei Kapitalerträgen oder bei Zusammenveranlagung). Dieser Rechner ist bewusst so gebaut, dass du schnell eine realistische Orientierung bekommst – ohne dich durch Steuer-Formeln zu kämpfen. Wenn du deinen Grenzsteuersatz angibst, berechnen wir zusätzlich eine Netto-Schätzung: Da die gezahlte Kirchensteuer häufig als Sonderausgabe abziehbar ist, reduziert sie dein zu versteuerndes Einkommen und damit die Einkommensteuer. Der tatsächliche Vorteil hängt von deiner persönlichen Progression ab. Als Faustformel gilt: Netto-Belastung ≈ Kirchensteuer − (Kirchensteuer × Grenzsteuersatz). Das ist keine Steuerberatung, aber ein nützlicher „Realitäts-Check“ für die Haushaltsplanung.

2) Ergebnis

Kirchensteuer (berechnet)
Satz: — · Basis: —
—% vom Steuerbetrag
Monatlich (Ø)
auf Jahresbasis umgelegt
Netto-Schätzung
mit Grenzsteuersatz
Hinweis: Dieser Rechner liefert eine verständliche Orientierung. Verbindlich sind Steuerbescheid, Kirchensteuer-Stelle und ggf. dein Steuerberater – besonders bei Sonderkonstellationen.

FAQ – kurz & hilfreich

Was genau ist die Bemessungsgrundlage?

Die Kirchensteuer knüpft in der Standard-Berechnung an deine festgesetzte Einkommensteuer (bzw. Lohnsteuer) an. Du gibst deshalb am besten den Steuerbetrag aus Bescheid oder Abrechnung ein. Der Rechner multipliziert ihn mit 8% oder 9% – je nach Bundesland.

Warum zeigen manche Rechner andere Werte?

Abweichungen entstehen oft durch Sonderfälle: z. B. Kirchensteuer auf Kapitalerträge, besondere Kappungs-Regeln, Rundungen, Wechsel der Kirchenzugehörigkeit im Jahr oder unterschiedliche Eingaben (Netto vs. Steuerbetrag). Wenn du identische Eingaben nutzt, sollten die Grundwerte sehr nah beieinander liegen.

Was bedeutet „Netto-Schätzung“?

Gezahlte Kirchensteuer kann häufig als Sonderausgabe abgezogen werden. Dadurch sinkt dein zu versteuerndes Einkommen, was deine Einkommensteuer reduziert. Wie stark, hängt vom persönlichen Grenzsteuersatz ab. Mit deinem Prozentwert schätzen wir die mögliche Steuerersparnis und zeigen eine „Netto-Kirchensteuer“ als Orientierung.

Ich kenne meine Einkommensteuer nicht – was kann ich tun?

Wenn du nur dein Brutto kennst, brauchst du eine separate Lohnsteuer-Schätzung (die ist deutlich komplexer als Kirchensteuer). Praktisch: Schau in die letzte Gehaltsabrechnung (Lohnsteuer) oder den Steuerbescheid (festgesetzte Einkommensteuer). Dann ist das Ergebnis am zuverlässigsten.

Ist das Steuerberatung?

Nein. Das Tool ist eine Rechenhilfe zur groben Planung. Rechtlich maßgeblich sind dein Steuerbescheid und die jeweils gültigen Regeln deiner Kirche/des Bundeslands. Bei Sonderfällen (Kapitalerträge, Kappung, Zusammenveranlagung, Kirchenein-/austritt im Jahr) lohnt sich eine fachliche Prüfung.

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