Krankengeld-Rechner 2026

Wie viel Krankengeld bekommst du wirklich?

Sofort-Schätzung inkl. Netto-Lücke, Ersatzquote, Deckelung & optionaler Gesamtsumme. Optimiert für Elementor Free.

Eingaben

Trage deine Werte ein – der Rechner aktualisiert automatisch.

Deckelung (BBG KV/PV 2026) 5.812,50 € / Monat
Max. Krankengeld (brutto) ≈ 135,63 € / Tag

Ergebnis

Schätzung nach 70 % Brutto / max. 90 % Netto, inkl. optionaler Sozialabgaben.

Ersatzquote
Krankengeld netto
pro Monat (30 Tage)
Krankengeld brutto
pro Tag
Netto-Lücke
dein Netto minus Krankengeld netto
Gesamtsumme (netto)
30 Kalendertage
Abzüge (Schätzung)
Hinweis

Hinweis: Das Ergebnis ist eine Orientierung, keine Rechts-/Steuerberatung. Krankengeld ist steuerfrei, kann aber dem Progressionsvorbehalt unterliegen. Prüfe den Bescheid deiner Krankenkasse.

So funktioniert der Krankengeld-Rechner (Stand 2026)

Dieser Rechner schätzt dein gesetzliches Krankengeld, sobald die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber endet. Bei Arbeitnehmern ist das meistens nach 6 Wochen (42 Kalendertage) wegen derselben Erkrankung der Fall. Ab Tag 43 zahlt die Krankenkasse Krankengeld – immer pro Kalendertag. Für Monatswerte rechnet der Gesetzgeber mit 30 Tagen pro Monat. Darum zeigt dir der Rechner Tages-, Monats- und (optional) Gesamtwerte für eine frei wählbare Anzahl von Krankengeld-Tagen.

Was du eingibst – und warum:
Brutto (monatlich) ist die Basis für das Regelentgelt. Netto (monatlich) wird für die 90-%-Netto-Grenze und die Netto-Lücke genutzt. Kinder/Kinderlos-Zuschlag beeinflussen den Arbeitnehmeranteil in der Pflegeversicherung. Mit „Krankengeld-Tage“ bekommst du zusätzlich eine grobe Gesamtsumme (z. B. 30, 60 oder 90 Tage).

Berechnungslogik in verständlich:
1) Ausgangspunkt ist dein beitragspflichtiges Brutto (Regelentgelt). Brutto zählt nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze der Kranken- und Pflegeversicherung. 2026 liegt sie bei 5.812,50 € pro Monat. Alles darüber erhöht dein Krankengeld nicht weiter. Der Rechner arbeitet daher mit „gekapptem Brutto“ = min(Brutto, 5.812,50 €).

2) Aus dem gekappten Brutto werden 70 % als Brutto-Krankengeld angesetzt. Gleichzeitig gilt die 90-%-Netto-Bremse: Das Krankengeld darf höchstens 90 % deines Nettoverdienstes betragen. Der Rechner vergleicht also 70 % vom Brutto mit 90 % vom Netto (beides auf 30 Tage umgerechnet) und nimmt den kleineren Wert. Einmalzahlungen (z. B. Urlaubsgeld/Weihnachtsgeld) können in echten Kassen-Berechnungen anteilig mitwirken – diese Schätzung betrachtet bewusst nur das laufende Monatsentgelt, weil Einmalzahlungen und Sonderfälle je nach Arbeitsvertrag stark variieren.

3) Sozialabgaben während Krankengeld: In der gesetzlichen Krankenversicherung bist du während des Krankengeldbezugs in der Regel beitragsfrei. Beiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung können aber weiter anfallen. Du trägst den Arbeitnehmeranteil; die Krankenkasse übernimmt den Arbeitgeberanteil. Für 2026 nutzt der Rechner die allgemeinen Beitragssätze (Rente 18,6 %, Arbeitslosigkeit 2,6 %, Pflege 3,6 %) und rechnet daraus die Arbeitnehmeranteile (jeweils die Hälfte). In der Pflegeversicherung kann je nach Kinderzahl ein Zuschlag (kinderlos ab 23) oder ein Abschlag (ab dem zweiten bis zum fünften Kind) gelten; das stellst du oben ein.

4) Beitragsbasis für Abzüge: Für diese Abzüge werden häufig 80 % des Regelentgelts als beitragspflichtige Einnahme angesetzt. Darum setzt der Rechner 80 % des gekappten Bruttos als Beitragsbasis und zieht darauf die Arbeitnehmeranteile (RV/AV/PV) ab. So erhältst du ein praxisnahes Netto-Krankengeld.

5) Mehrwert: Neben Brutto/Netto zeigt dir der Rechner die Netto-Lücke (Differenz zu deinem bisherigen Netto), die Ersatzquote in Prozent und – wenn du Krankengeld-Tage eingibst – eine grobe Gesamtsumme. Damit kannst du Rücklagen planen, Fixkosten prüfen und Szenarien durchspielen.

Wichtig: Das ist eine realistische Orientierung, keine Bescheid-Garantie. Rundungen, Teilmonate, besondere Entgeltmodelle oder beitragsrechtliche Sonderfälle können das Ergebnis verändern. Nutze die Werte zur Planung – und vergleiche sie später mit der Berechnung deiner Krankenkasse.

FAQ

Ab wann bekomme ich Krankengeld?

Meist ab dem 43. Kalendertag der Arbeitsunfähigkeit, weil vorher die Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber läuft. Bei lückenhaften AU-Bescheinigungen kann sich der Start verschieben – Folgebescheinigungen also rechtzeitig einreichen.

Warum bekomme ich weniger als 70 %?

Erstens greift oft die 90-%-Netto-Grenze. Zweitens werden Arbeitnehmerbeiträge zur Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung abgezogen. Zusammen sorgt das für ein deutlich niedrigeres Auszahl-Netto.

Gibt es einen Höchstbetrag?

Ja. Durch die Beitragsbemessungsgrenze ist das Krankengeld gedeckelt. 2026 liegt der rechnerische Höchst-Tagessatz bei rund 135,63 € brutto (70 % von 5.812,50 € / 30).

Muss ich darauf Steuern zahlen?

Krankengeld ist grundsätzlich steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt. Es kann deinen Steuersatz für anderes Einkommen im selben Jahr erhöhen.

Wie lange wird Krankengeld gezahlt?

Für dieselbe Krankheit maximal 78 Wochen innerhalb von drei Jahren (die ersten 6 Wochen Lohnfortzahlung zählen dabei mit).

Was ist, wenn ich privat versichert bin?

Dann gilt dieser Rechner nicht. In der PKV hängt der Verdienstausgleich vom vereinbarten Krankentagegeld und deinem Tarif ab.

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