Leasing vs. Kauf – Kosten & Barwert

Mega Leasing-vs.-Kauf-Rechner fürs Auto (mit Barwert, Restschuld & Mehrkilometern)

Vergleich in Sekunden: nominal, Barwert und Ø pro Monat – inkl. Mehrkilometer, Gebühren, Wartung und Restwert. Ideal für Beratungsgespräche und schnelle „Was-wäre-wenn?“-Szenarien.
Eingaben
Tipp: Starte mit Laufzeit + km/Jahr, dann nur die echten Angebotswerte eintragen.
36M 48M 60M
Allgemein
Gilt für beide Varianten (für Fairness).
€/km
Leasing
Mehrkilometer werden automatisch am Ende addiert.
Kauf / Finanzierung
Restschuld wird bei vorzeitigem Verkauf berücksichtigt.
Schnell-Checks
Automatisch berechnet: Break-even Restwert & Mehrkilometer.
Break-even Restwert (Kauf), damit Barwerte gleich sind
Wenn dein realistischer Verkaufspreis darüber liegt, wird Kauf tendenziell besser (bei gleichen Annahmen).
Mehrkilometer im Leasing (geschätzt)
Basierend auf Zeitraum, km/Jahr, Paket und €/km.
Hinweis: Das Tool ist eine Rechenhilfe. Vertragsdetails (Rückgabezustand, Serviceumfang, Sonderkosten) können das Ergebnis verändern.
Ergebnis
Verglichen wird primär der Barwert (fairer bei Kapitalbindung).
Leasing – Barwert (heute)
Ø pro Monat:
Kauf – Barwert (heute)
Ø pro Monat:
Leasing – nominal
Summe aller Zahlungen (ohne Abzinsung)
Kauf – nominal
Zahlungen minus Verkaufserlös
Leasing (Barwert)
Kauf (Barwert)
Rate/Kredit Wartung/Service Fixkosten (Steuer+Vers.) Mehr-km / Verkaufseffekt
Haupttreiber
Profi-Tipp: Wenn das Ergebnis „knapp“ ist, spiele Restwert und km/Jahr in kleinen Schritten durch. Genau dort steckt der echte Mehrwert.

Erklärung & FAQ

Leasing oder Kaufen? Dieser Rechner hilft dir, beide Wege auf Augenhöhe zu vergleichen – nicht nach Bauchgefühl, sondern als nachvollziehbare Kostenrechnung über deinen individuellen Zeitraum. Du gibst die wichtigsten Eckdaten ein (Vergleichsmonate, Kilometer, Leasingrate, Kaufpreis, Zins, Restwert) und erhältst drei Blickwinkel: nominale Gesamtkosten (Summe aller Zahlungen), Barwert bzw. „heutiger Wert“ (Zahlungen abgezinst mit deiner Alternativrendite) und einen Monatswert (Barwert geteilt durch die Anzahl der Monate).

Warum Barwert? Geld heute ist mehr wert als Geld morgen. Beim Kauf bindest du häufig viel Kapital (Anzahlung oder Barzahlung). Dieses Geld könnte sonst verzinst werden, Schulden reduzieren oder als Reserve verfügbar bleiben. Leasing hat oft geringere Startkosten, dafür laufende Raten. Mit dem Diskontsatz (z.B. 2–5 % p.a.) modellierst du deine persönliche Alternative: Tagesgeld, ETF-Sparplan oder schlicht den Wert von Liquidität. Der Rechner diskontiert alle monatlichen Cashflows und behandelt beim Kauf den Verkaufserlös am Ende als positiven Cashflow.

Kilometer sind der häufigste Kosten-Killer im Leasing. Deshalb berechnet das Tool deine Gesamtkilometer im Zeitraum und vergleicht sie mit dem vereinbarten Kilometerpaket. Überschreitest du es, kommen Mehrkilometerkosten hinzu. Beim Kauf wirken viele Kilometer meist indirekt über einen niedrigeren Restwert. Den trägst du als erwarteten Verkaufspreis ein – lieber konservativ schätzen als zu optimistisch. Wartung und Service kannst du getrennt für Leasing und Kauf ansetzen, weil Leasingangebote oft Servicepakete enthalten, während beim Kauf Kosten stärker schwanken können.

So füllst du die Felder sinnvoll aus: Starte mit Laufzeit und realistischer Jahresfahrleistung. Trage beim Leasing Rate, Sonderzahlung und Gebühren (z.B. Überführung/Zulassung) ein. Beim Kauf nimm Kaufpreis, Anzahlung und Finanzierungszins; wenn du eine Schlussrate hast, setze sie als Ballon. Für Steuer und Versicherung reicht ein Jahresschätzwert. Den Restwert schätzt du als Verkaufspreis am Ende des Zeitraums. Danach lohnt sich das Szenario-Spiel: ändere Restwert oder Mehrkilometer leicht, um zu sehen, ab wann die Entscheidung kippt.

Enthaltene Kostenposten: Leasing umfasst Sonderzahlung, Gebühren, Raten, Fixkosten, Wartung (falls nicht inkludiert) und Mehrkilometer. Kauf umfasst Anzahlung, Kreditraten inkl. Zins, optionale Schlussrate (Ballon), Fixkosten, Wartung sowie Verkaufserlös am Ende (minus Restschuld, falls du vor Kreditende verkaufst). Optionaler Budget-Block: Kraftstoff oder Strom ist in vielen Fällen ähnlich und dreht den Vergleich selten. Wenn du trotzdem deine „Vollkosten pro Monat“ sehen willst, kannst du den Block aktivieren; er wirkt dann auf beide Varianten gleich und dient vor allem der Leistbarkeits-Planung.

Kurz-Glossar: Nominal = einfache Summe. Barwert = heutiger Wert der Zahlungen inklusive Zeitwert des Geldes. Restschuld = offener Kreditbetrag zum Verkaufszeitpunkt.

Wie genau muss ich den Restwert schätzen?

Nutze Vergleichspreise ähnlicher Modelle (Alter, Ausstattung, Kilometer) und zieh einen Sicherheitsabschlag ab. Wenn kleine Restwert-Änderungen das Ergebnis drehen, ist die Entscheidung knapp – dann entscheidet eher Risiko und Liquidität.

Warum unterscheiden sich nominale Kosten und Barwert?

Nominal addiert alle Zahlungen. Der Barwert gewichtet frühe Zahlungen stärker und spätere schwächer – abhängig vom Diskontsatz. So wird Kapitalbindung realistisch berücksichtigt, statt sie zu ignorieren.

Was bedeutet Schlussrate/Ballon?

Bei manchen Finanzierungen kommt am Ende eine größere Zahlung. Der Rechner bucht sie zum Fälligkeitstermin. Verkaufst du vorher, bleibt die Restschuld höher und wird automatisch vom Verkaufserlös abgezogen.

Ich lease und möchte am Ende übernehmen – wie rechne ich das?

Dieser Rechner bildet Standard-Leasing ohne Kauf ab. Für eine Übernahme nutze die Kauf-Variante: Setze den erwarteten Übernahmepreis als Kaufpreis und den späteren Verkaufspreis als Restwert.

Welche laufenden Kosten sind sinnvoll?

Steuer+Versicherung sind Pflicht. Wartung und Reifen sind fahrzeugabhängig; nimm einen Mittelwert und teste zusätzlich ein pessimistisches Szenario (z.B. ein Satz Reifen plus eine größere Reparatur).

Ist das eine Finanzberatung?

Nein. Das Tool ist eine transparente Rechenhilfe; Vertragsdetails (Serviceumfang, Rückgabezustand, GAP-Deckung, Sonderkosten) können das Ergebnis verändern. Prüfe immer dein konkretes Angebot.

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