Arbeitgeber-Lohnkosten Rechner 2026
Rechne Arbeitgeberkosten, Lohnnebenkostenquote und effektiven Stunden-/Tagessatz – inkl. Beitragsbemessungsgrenzen, Sachsen-Option (PV) & optionalen Umlagen.
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Tipp: Zusatzbeitrag, Umlagen & BG kannst du an deine reale Situation anpassen. Der Rechner zeigt dir automatisch, wenn Bemessungsgrenzen greifen.
Ergebnis
| Position | Satz (AG) | Bemessung | € / Monat |
|---|---|---|---|
| Rentenversicherung (RV) | – | – | – |
| Arbeitslosenversicherung (AV) | – | – | – |
| Krankenversicherung (KV) | – | – | – |
| Pflegeversicherung (PV) | – | – | – |
| Umlagen (U1/U2/U3) | – | – | – |
| Berufsgenossenschaft (BG) | – | – | – |
| Benefits / sonstige AG-Kosten | – | – | – |
| Summe Arbeitgeber-Zusatzkosten | – | – | – |
| Gesamt Arbeitgeberkosten (Brutto + Zusatzkosten) | – | – | – |
Erklärung & FAQ (kurz, aber richtig nützlich)
Dieser Arbeitgeber-Lohnkosten-Rechner zeigt dir in Sekunden, was ein Bruttogehalt dein Unternehmen wirklich kostet – nicht nur „Brutto = Kosten“, sondern Brutto plus die typischen Arbeitgeberanteile. Du gibst das monatliche Bruttogehalt ein, ergänzt bei Bedarf den kassenindividuellen Zusatzbeitrag der Krankenkasse und bekommst sofort eine saubere Aufschlüsselung: Krankenversicherung (AG-Anteil 7,3 % plus halber Zusatzbeitrag), Rentenversicherung (9,3 %), Arbeitslosenversicherung (1,3 %) und Pflegeversicherung. Optional kannst du Umlagen aktivieren, einen BG-Prozentsatz ergänzen und Benefits als feste Arbeitgeberkosten addieren.
Für ein realistisches Bild berücksichtigt der Rechner die Beitragsbemessungsgrenzen: Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung werden nur bis zur KV/PV-BBG berechnet, Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung nur bis zur RV/AV-BBG. Das ist besonders wichtig bei höheren Gehältern, weil der „Lohnnebenkosten-Effekt“ ab einer bestimmten Schwelle abflacht. Zusätzlich kannst du Umlagen aktivieren: U1 (Entgeltfortzahlung Krankheit), U2 (Mutterschaftsaufwendungen) und die Insolvenzgeldumlage U3. Da die Umlagesätze je Krankenkasse und Tarif variieren können, sind sie bewusst editierbar – du kannst also deine echten Werte einsetzen.
Der Mehrwert: Aus den Jahreskosten berechnet das Tool einen effektiven Stunden- und Tagessatz. Dazu trägst du Wochenstunden sowie bezahlte Ausfalltage ein (Urlaub, gesetzliche Feiertage, durchschnittliche Krankheitstage). So erkennst du, was eine Arbeitsstunde „produktiv“ wirklich kostet – hilfreich für Angebotskalkulationen, Budgetplanung, Deckungsbeiträge und Personalentscheidungen. Bonus-/Sonderzahlungen kannst du optional als Jahresbetrag erfassen; der Rechner verteilt sie grob auf 12 Monate, damit du Varianten schnell vergleichen kannst.
Wichtig: Dieses Tool ist eine praxisnahe Kalkulationshilfe, keine Lohnabrechnung. Nicht abgebildet sind z. B. tarifliche Sonderregelungen, Minijobs/Midijobs, private Krankenversicherung, steuerfreie Zuschüsse, Sachbezüge oder individuelle bAV-Modelle. Nutze die Ergebnisse für Planung und Vergleich, und prüfe bei finalen Entscheidungen die Werte deiner Krankenkasse bzw. deines Steuerbüros. Tipp: Wenn du verschiedene Szenarien prüfen willst (z. B. Gehaltserhöhung vs. Bonus), nutze den Reset-Button und die Link-Funktion, um Ergebnisse zu teilen.
Abrechnungen enthalten oft weitere Positionen (z. B. konkrete Umlagesätze deiner Kasse, bAV-Zuschuss, Zuschläge). Außerdem können Einmalzahlungen anders wirken.
Am besten den Satz der Krankenkasse des Mitarbeiters. Wenn du ihn nicht kennst, nutze den durchschnittlichen Richtwert als Start.
In Sachsen ist der Arbeitgeberanteil zur Pflegeversicherung niedriger (1,3 %) und der Arbeitnehmeranteil entsprechend höher.
U2 gilt grundsätzlich für alle Arbeitgeber; U1 gilt meist für kleinere Betriebe. Die konkrete Umlagepflicht richtet sich nach AAG und Kassenregeln.
KV/PV und RV/AV haben unterschiedliche Grenzen. Der Rechner wendet sie automatisch an, damit hohe Gehälter korrekt gedeckelt werden.
Die Lohnsteuer wird vom Arbeitnehmer getragen und nur vom Arbeitgeber abgeführt; sie ist daher keine echte Arbeitgeberbelastung.
Jahres-Arbeitgeberkosten ÷ produktive Stunden. Produktive Stunden: (260 − Urlaub − Feiertage − Krankheit) × (Wochenstunden ÷ 5).
Ja: Nimm den Stundenkostensatz als Basis und addiere Gemeinkosten, Risiko, Gewinn sowie projektbezogene Aufwände.
Wenn du deinen BG-Beitrag als Prozentwert kennst, trage ihn ein. Wenn nicht, lass ihn auf 0 und ergänze später.
Umlagen, BG und Zusatzbeitrag variieren. Editierbarkeit macht den Rechner praxisnah statt „one size fits all“.
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