Schenkungssteuer-Rechner

Schenkungssteuer-Rechner (Deutschland) – schnelle, vorsichtige Schätzung

Gib Betrag, Beziehung und eventuelle Schenkungen der letzten 10 Jahre ein – der Rechner zeigt dir eine plausible Orientierung inkl. Freibetrags-Ampel.

Freibeträge & Steuerklassen 10-Jahres-Logik (vereinfacht) Ohne externe Plugins

Eingaben

Schenker (Freibetrag pro Schenker):
Wichtig (kurz & fair): Das ist keine Steuerberatung, sondern eine vorsichtige Orientierung. In der Praxis können Bewertung (z.B. Immobilien nach Bewertungsrecht), Auflagen, Nießbrauch, Kettenschenkungen, Auslandsbezug oder Sonderregelungen die Steuer stark verändern.

Ergebnis

0% Freibetrag genutzt
Steuerklasse
Freibetrag: –
Zusätzliche Steuer (heutige Schenkung)
Effektive Quote: –
  • Netto-Schenkung heute (nach Abzügen)
  • Frühere Schenkungen (10 Jahre)
  • Gesamt (für 10-Jahres-Betrachtung)
  • Verbleibender Freibetrag vor heute
  • Steuerpflichtig (gesamt)
  • Steuersatz (Stufe)
  • Gesamtsteuer (Schätzung auf Gesamt)
  • Abzug: frühere Steuer (gezahlt/geschätzt)

FAQ & Erklärung

Wie dieser Schenkungssteuer-Rechner funktioniert (und was er bewusst nicht verspricht)

Dieser Rechner liefert eine vorsichtige Schätzung zur Schenkungssteuer nach deutschem Recht. Die Grundidee ist simpel: Erst wird geprüft, welcher persönliche Freibetrag zum Verhältnis zwischen Schenker und Beschenktem passt. Danach wird (vereinfacht) berücksichtigt, ob in den letzten zehn Jahren bereits weitere Zuwendungen von derselben Person erfolgt sind. Denn in Deutschland werden mehrere Schenkungen innerhalb eines 10-Jahres-Zeitraums grundsätzlich zusammengerechnet. Der Freibetrag kann dann erst nach Ablauf dieser Frist wieder „neu“ genutzt werden. Der Rechner zeigt dir deshalb nicht nur eine Steuerzahl, sondern auch eine gut verständliche Aufschlüsselung: Netto-Wert heute, bisherige Schenkungen, verbleibender Freibetrag und der Teil, der steuerpflichtig wäre.

Im nächsten Schritt verwendet der Rechner die Steuerklasse (I, II oder III) und sucht den passenden Steuersatz anhand der Tarifstufen. Wichtig: Bei der Schenkungssteuer ist der Satz in der Regel stufenweise und wird auf den steuerpflichtigen Gesamtbetrag angewendet (keine „marginale“ Einkommensteuer-Logik). Damit du den Effekt direkt spürst, enthält die Ausgabe eine Freibetrags-Ampel (Ring/Progressbar) und eine „Zusätzliche Steuer“-Zeile. Diese „Zusätzliche Steuer“ ist eine Näherung, die so tut, als würde man auf den 10-Jahres-Gesamtbetrag die Steuer berechnen und anschließend eine bereits für frühere Erwerbe gezahlte (oder ersatzweise geschätzte) Steuer abziehen. Wenn du die frühere Steuer kennst, trage sie ein – das erhöht die Aussagekraft.

Was der Rechner nicht kann: Er ersetzt keine steuerliche Beratung und ermittelt keine amtlichen Werte. In echten Fällen entscheidet oft die Bewertung: Bei Immobilien zählen z.B. Bewertungsverfahren, Wohnrechte/Nießbrauch, Schulden, Auflagen oder Gegenleistungen. Auch Sonderregeln (etwa Betriebsvermögen, Auslandsbezug, Stiftungen) oder Meldepflichten können eine Rolle spielen. Nutze das Ergebnis daher als „erste Orientierung“, um Größenordnungen zu verstehen und gezielt Fragen an Steuerberatung oder Finanzamt vorzubereiten.

  • Pro-Tipp für realistische Eingaben: Bei „Abziehbare Schulden/Lasten“ trägst du nur Positionen ein, die den steuerlichen Erwerb tatsächlich mindern (z.B. übernommene Darlehen).
  • Zwei Schenker: Wenn z.B. beide Eltern schenken, kann der Freibetrag je Elternteil separat gelten. Der Rechner verdoppelt dann den Freibetrag (vereinfachend).
  • Dokumentation: Notiere Datum, Werte und Vereinbarungen – bei mehreren Schenkungen ist der Überblick Gold wert.
Welche Freibeträge nutzt der Rechner?

Er nutzt typische persönliche Freibeträge: Ehegatten/Lebenspartner 500.000 €, Kinder 400.000 €, Enkel meist 200.000 €, weitere Personen der Steuerklasse I 100.000 €, Steuerklasse II und III in der Regel 20.000 €. Bei „2 Schenker“ wird (vereinfachend) verdoppelt.

Warum gibt es „Enkel (Elternteil verstorben)“?

In bestimmten Konstellationen können Enkel in eine günstigere Gruppe fallen (z.B. wenn das Kind des Schenkers bereits verstorben ist). Der Rechner bietet deshalb zwei Enkel-Optionen, damit du näher an der Praxis bist.

Was bedeutet die 10-Jahres-Eingabe genau?

Gemeint sind Schenkungen vom selben Schenker an dieselbe Person innerhalb der letzten zehn Jahre. Sie werden typischerweise zusammengerechnet, wodurch der Freibetrag nicht beliebig oft genutzt werden kann.

Warum ist „Bereits gezahlte Steuer“ optional?

Wenn du sie kennst, ist die Zusatzsteuer-Schätzung besser. Wenn nicht, schätzt der Rechner die frühere Steuer grob aus Betrag, Freibetrag und Tarif. Das ist praktisch, aber weniger genau als echte Steuerbescheide.

Warum kann mein echtes Ergebnis abweichen?

Häufige Gründe sind Bewertung (z.B. Immobilien), Gegenleistungen, Nießbrauch/Wohnrechte, besondere Befreiungen oder abweichende Einstufungen. Bei Unsicherheit lohnt sich eine fachliche Prüfung – gerade bei größeren Beträgen.

Ist das eine Steuerberatung?

Nein. Es ist eine technische Orientierungshilfe. Für verbindliche Aussagen und Gestaltung bitte Steuerberatung/Rechtsberatung nutzen.

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