Skonto-Rechner

Skonto-Rechner: Sofort sehen, wie viel du wirklich sparst

Berechne Skonto-Betrag, Zahlbetrag, Skonto-Frist & den effektiven Jahreszins (Kosten des Nicht-Nutzens). Ideal für Einkauf, Buchhaltung & Liquiditätsplanung.

Eingaben
Tipp: Komma oder Punkt sind ok.
%
Üblich: 1–3 %
Tage
Bis wann du mit Skonto zahlen darfst.
Tage
Reguläre Fälligkeit ohne Skonto.
Nur relevant, wenn oben „Brutto-Betrag“ aus ist.
% p.a.
Zum Vergleich (optional, Standard 10%).
Für Fristen-Check & Ampel.
Prüft automatisch, ob Skonto noch drin ist.
360 ist im Business sehr verbreitet.
Autosave Speichert Eingaben lokal
Keine Server-Übertragung.
Ergebnisse Bereit
Skonto-Betrag
Ersparnis bei Nutzung
Zahlbetrag mit Skonto
Bei Zahlung innerhalb der Frist
Skonto-Deadline
Ab Rechnungsdatum
Effektivzins (Nicht nutzen)
Kosten der „verlängerten“ Zahlungszeit

Gib Werte ein – der Rechner zeigt dir, ob Skonto im Vergleich zu deinem Alternativzins sinnvoll ist.

Erklärung (kurz & praxisnah)

Skonto ist ein Preisnachlass, den Lieferanten gewähren, wenn du besonders schnell zahlst – häufig steht auf der Rechnung etwas wie „2 % Skonto bei Zahlung innerhalb von 10 Tagen, sonst zahlbar innerhalb von 30 Tagen“. Der Vorteil: Du sparst sofort bares Geld. Der Haken: Du gibst Liquidität früher aus. Genau hier hilft dieser Rechner: Er zeigt dir nicht nur den Skonto-Betrag und den reduzierten Zahlbetrag, sondern bewertet die Entscheidung auch wirtschaftlich über den effektiven Jahreszins des „Skonto-Nicht-Nutzens“.

Die Idee dahinter ist simpel: Wenn du Skonto nicht nutzt, „bezahlst“ du den Preisnachlass dafür, dass du das Geld noch ein paar Tage länger behalten darfst (Differenz zwischen Zahlungsziel und Skonto-Frist). Diese Kosten lassen sich wie ein Zinssatz betrachten. Der Rechner verwendet dafür (kaufmännisch) die Formel: Effektivzins ≈ (Skonto% / (100 − Skonto%)) × (Jahresbasis / Tage-Differenz). Je kürzer die Differenz und je höher das Skonto, desto größer wird der Effektivzins – und desto attraktiver ist es meistens, Skonto zu ziehen.

Du kannst einstellen, ob dein Rechnungsbetrag brutto oder netto ist. Bei Netto-Beträgen berücksichtigt der Rechner den MwSt.-Satz, damit du auch ein Gefühl für die Größenordnung im Zahlungsfluss bekommst. Zusätzlich kannst du einen Alternativzins (z. B. Kontokorrent oder Kreditlinie) angeben. Liegt der berechnete Effektivzins deutlich über deinem Alternativzins, ist Skonto rechnerisch oft die bessere Wahl – vorausgesetzt, du kannst innerhalb der Skonto-Frist zahlen und gerätst nicht in teure Liquiditätsengpässe.

Der Fristen-Check nutzt Rechnungsdatum + Skonto-Tage (Deadline) sowie Rechnungsdatum + Zahlungsziel (Fälligkeit). Mit dem geplanten Zahlungsdatum zeigt die Ampel, ob Skonto noch möglich ist. Beachte: In der Praxis können Vertragsklauseln, Wochenenden/Feiertage, Postlaufzeiten oder abweichende Fristdefinitionen eine Rolle spielen. Für Buchhaltung und Steuern gilt grob: Skonto mindert den Anschaffungs-/Aufwandsbetrag; bei umsatzsteuerpflichtigen Vorgängen kann sich die Bemessungsgrundlage entsprechend ändern. Wenn du unsicher bist, kläre Details mit Steuerberatung oder Buchhaltung.

FAQ

Wenn der Effektivzins deutlich über deinem Kredit-/Kontokorrentzins liegt und du fristgerecht zahlen kannst, ist Skonto meist wirtschaftlich sinnvoll.

Weil du für wenige zusätzliche Tage „Zahlungsaufschub“ einen prozentualen Rabatt auf den gesamten Betrag opferst – das annualisiert stark.

So, wie du planst zu zahlen. Für reine Kostenvergleiche reicht oft brutto. Bei Netto rechnet der Rechner die MwSt. zur Orientierung hinzu.

Dann ist der volle Rechnungsbetrag fällig (ohne Skonto). Manche Lieferanten akzeptieren Kulanz – darauf sollte man sich aber nicht verlassen.

Nein. Er speichert Eingaben optional nur lokal im Browser (LocalStorage), damit beim Neuladen nicht alles weg ist.

Hinweis: Dieser Rechner ist eine Orientierungshilfe und ersetzt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung.
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