TVöD SuE Rechner (Sozial- & Erziehungsdienst)
Hinweis: Alle Berechnungen dienen nur zur Orientierung und ersetzen keine rechtsverbindliche oder amtliche Auskunft. Abweichungen je nach Tarif, Dienstherr, Bundesland und individueller Situation sind möglich.
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Welche Jobs sind typischerweise SuE?
Häufige Beispiele sind Tätigkeiten in Kitas und Ganztag, z.B. Erzieher*in, Sozialpädagog*in (je nach Stelle), Heilerziehungspfleger*in, Kinderpfleger*in oder pädagogische Fachkräfte in Einrichtungen der Jugendhilfe. Die konkrete Eingruppierung hängt immer von Aufgaben, Qualifikation und Stellenbewertung ab.
So funktioniert der TVöD SuE Rechner
Der TVöD-SuE (Sozial- und Erziehungsdienst) nutzt eigene Entgeltgruppen, die mit „S“ beginnen. Diese S-Gruppen sind nicht einfach nur eine andere Schreibweise der allgemeinen TVöD-Entgeltgruppen, sondern bilden typische Tätigkeiten im pädagogischen und sozialen Bereich ab. In der Praxis wird die Eingruppierung durch die Bewertung der Stelle bestimmt: Entscheidend sind Aufgaben, Verantwortung, Komplexität und die geforderte Qualifikation. Der Rechner hilft dir dabei, aus Entgeltgruppe (S 2 bis S 18, inklusive S 8a und S 8b), Stufe und Arbeitszeit einen plausiblen Brutto-Orientierungswert zu berechnen – nicht mehr und nicht weniger.
Die Grundlage ist das Tabellenentgelt. In den Tabellen ist für jede S-Gruppe ein Betrag je Stufe hinterlegt. „Stufen“ bilden in der Regel die berufliche Erfahrung bzw. die Zeit im einschlägigen Beschäftigungsverhältnis ab. Bei einem Wechsel der Dienststelle oder bei Neueinstellungen können Stufenregelungen abweichen (z.B. Anerkennung förderlicher Zeiten). Der Rechner nimmt deshalb eine einfache Logik: Du wählst Stufe 1 bis 6 und der entsprechende Tabellenwert wird verwendet. Wenn in deinem Tarifbereich oder für bestimmte Jahre/Gruppen Stufen abweichen, kannst du das direkt im JSON-Datenblock anpassen (z.B. weniger Stufen oder andere Beträge).
Teilzeit wird in Kommunen und Einrichtungen oft über den Beschäftigungsumfang (Prozent) angegeben. Genau hier setzt der Arbeitszeit-Regler an: 100% entspricht dem vollen Tabellenwert. Reduzierst du auf 80%, wird auch das Tabellenentgelt mit 0,8 multipliziert. Zusätzlich kannst du Wochenstunden eingeben. Standardmäßig rechnet der Rechner mit 39 Wochenstunden als Vollzeit (ein häufiger Vollzeitwert, je nach Regelung). Änderst du die Wochenstunden, wird der Prozentwert automatisch passend dazu angepasst, damit die Darstellung konsistent bleibt. So kannst du entweder „klassisch“ mit Prozent arbeiten oder direkt mit Stunden – das Ergebnis ist dieselbe Teilzeit-Proportion.
Optional kannst du die SuE-Zulage aktivieren. Zulagen sind tarifliche Bestandteile, die zusätzlich zum Tabellenentgelt gezahlt werden können, z.B. als pauschaler monatlicher Betrag. Welche Zulage in welcher Höhe gilt, kann vom Tarifstand, der Tätigkeit und weiteren Voraussetzungen abhängen. Daher ist die Zulage im Rechner bewusst als editierbarer Beispielbetrag im JSON hinterlegt. Aktivierst du den Schalter, wird die Zulage anteilig zur Teilzeit gerechnet (bei 50% also die Hälfte). Der Rechner weist Monatsbrutto ohne Zulage, die Zulage separat sowie Monatsbrutto mit Zulage aus, damit du sofort siehst, welchen Effekt der Schalter hat.
Für Jahresbrutto wird der Monatswert mit 12 multipliziert. Das ist eine bewusste Vereinfachung: Sonderzahlungen (z.B. Jahressonderzahlung), Leistungsentgelt, Zulagen-Sonderfälle oder Einmalzahlungen sind hier nicht enthalten. Ebenso ist das Ergebnis ein Brutto-Wert: Abzüge für Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Kirchensteuer, Krankenkasse, Pflege-/Renten- und Arbeitslosenversicherung sind individuell und werden nicht berechnet. Der Stundenlohn wird aus deinem Monatsbrutto und deiner Wochenstundenzahl abgeleitet (Monatsstunden = Wochenstunden × 52 ÷ 12). Damit bekommst du eine nachvollziehbare, nachvollziehbar herleitbare Kennzahl, die besonders bei Teilzeit oder Vergleichen zwischen Stellen hilfreich ist.
Wichtig: Dieser Rechner liefert Orientierung, keinen Rechtsanspruch. Eingruppierung und Stufe sind komplexe tarifliche Themen. Wenn du es genau wissen musst, prüfe den Arbeitsvertrag, die Stellenbewertung und die jeweils gültigen Tabellenwerte deines Arbeitgebers. Für eine schnelle Einordnung – etwa „Wie verändert sich mein Brutto bei 30 statt 35 Stunden?“ oder „Was macht die Zulage ungefähr aus?“ – ist der Rechner jedoch ideal, weil er transparent zeigt, welche Bausteine in die Berechnung einfließen und wie sich Änderungen live auswirken.
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