Waist-to-Hip-Rechner

Waist-to-Hip-Ratio Rechner (WHR)

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Hinweis: Dieser Rechner dient der Orientierung und ersetzt keine medizinische Beratung oder Diagnose.

WHR

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Taille‑Hüft‑Quotient (WHR) berechnen: Bedeutung, Grenzwerte & Tipps

Der Waist‑to‑Hip‑Ratio (WHR) – auch Taille‑Hüft‑Quotient genannt – beschreibt das Verhältnis von Taillenumfang zu Hüftumfang. Damit lässt sich grob einordnen, wie das Körperfett verteilt ist: Sitzt mehr Umfang an der Körpermitte (zentral/„Apfel“), kann das – je nach Gesamtsituation – mit einem höheren Risiko für Stoffwechsel‑ und Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen zusammenhängen. Sitzt mehr Volumen an Hüfte und Oberschenkeln (gluteofemoral/„Birne“), ist das statistisch oft günstiger. Wichtig: Der WHR ist ein Orientierungswert und ersetzt keine medizinische Diagnose.

So misst du Taille und Hüfte richtig

Miss die Taille im Stehen, entspannt, nach einem normalen Ausatmen. Das Maßband liegt waagerecht an, sitzt eng an (ohne einzuschneiden) und bleibt parallel zum Boden. Bei der Hüfte misst du an der breitesten Stelle über dem Gesäß. Nutze für beide Werte dieselbe Einheit (cm oder inch). Tipp: Wiederhole jede Messung zwei‑ bis dreimal und nimm den Mittelwert – das reduziert Messfehler. Wenn du immer zur gleichen Tageszeit misst (z. B. morgens), werden Trends noch verlässlicher. Am besten misst du auf nackter Haut oder über sehr dünner Kleidung und notierst dir den Messpunkt.

Formel: WHR = Taille ÷ Hüfte

Die Berechnung ist simpel: WHR = Taille ÷ Hüfte. Ein Beispiel: 80 cm Taille und 100 cm Hüfte ergeben 0,80. Unser WHR‑Rechner übernimmt die Rechenarbeit, rundet sauber und zeigt dir zusätzlich eine visuelle Skala. Optional kannst du auch deine Körpergröße eingeben: Dann bekommst du als Extra die Waist‑to‑Height‑Ratio (Taille‑zu‑Größe) als zweite Orientierung – praktisch, weil ein einzelner Wert selten die ganze Story erzählt.

Grenzwerte: WHO‑Cut‑offs & Risiko‑Skala

Häufig wird auf WHO‑Orientierungswerte verwiesen: Ein WHR von 0,90 oder weniger bei Männern und 0,85 oder weniger bei Frauen gilt als „unterhalb der Cut‑off‑Werte“. Werte darüber deuten auf ein erhöhtes Risiko für metabolische Komplikationen hin. Viele Gesundheitsseiten nutzen zusätzlich eine feinere Einteilung (niedrig/mittel/hoch), zum Beispiel „niedrig“ bei Frauen bis 0,80 bzw. Männern bis 0,95 und „hoch“ ab 0,86 bzw. 1,0. Weil diese Kategorien je nach Quelle variieren können, zeigen wir dir im Rechner sowohl den WHO‑Cut‑off als auch eine praxisnahe Skala – als Orientierung, nicht als Urteil.

Was sagt ein hoher WHR – und was nicht?

Der WHR ist beliebt, weil er schnell ist, nichts kostet und einen Aspekt abbildet, den BMI allein nicht zeigt: Wo sitzt das Fett? Gerade Bauchfett (viszerales Fett) gilt als metabolisch aktiver. Trotzdem: Der WHR ist nur ein Puzzleteil. Muskelmasse, Alter, Genetik, Ethnie, Hormonstatus, Medikamente und Lebensstil spielen ebenfalls eine Rolle. Sinnvoll ist daher, den WHR zusammen mit weiteren Indikatoren (z. B. Taillenumfang, Blutdruck, Blutzucker, Lipide) und dem eigenen Wohlbefinden zu betrachten.

Wenn dein WHR erhöht ist, heißt das nicht automatisch „krank“ – aber es kann ein Anlass sein, Routinen zu prüfen. Am wirksamsten sind Basics: regelmäßige Bewegung (Kraft + Ausdauer), ausreichend Schlaf, weniger Alkohol, mehr protein‑ und ballaststoffreiche Lebensmittel und ein moderates Kaloriendefizit, falls Gewichtsreduktion sinnvoll ist. Statt Crash‑Diät lieber kleine Schritte, die du langfristig durchziehst. Speichere Messungen im Verlauf und vergleiche Werte über Wochen – einzelne Tage sind weniger wichtig als der Trend.

FAQ: Häufige Fragen zum WHR

Wie oft sollte ich meinen WHR messen?

Für die meisten reicht 1× pro Monat. Wenn du aktiv abnimmst oder trainierst, sind 2× pro Monat okay. Häufiger führt oft nur zu Schwankungsfrust, weil Wasserhaushalt und Messpunkt variieren können.

Kann ich cm und inch mischen?

Bitte nicht. Zwar kürzt sich die Einheit in der Formel heraus, aber nur wenn beide Werte in derselben Einheit gemessen wurden. Unser Rechner kann beim Umschalten automatisch umrechnen.

Warum unterscheidet der Rechner nach Geschlecht?

Cut‑offs und Risiko‑Tabellen basieren häufig auf Daten, die nach biologischem Geschlecht ausgewertet wurden. Wenn du „divers/keine Angabe“ wählst, zeigen wir beide Referenzen als Orientierung.

Was ist besser: WHR oder Taillenumfang?

Beides kann hilfreich sein. Taillenumfang ist einfacher zu messen; WHR berücksichtigt zusätzlich die Hüfte und damit die Verteilung. In der Praxis ergänzen sich beide Werte.

Mein WHR ist „hoch“, aber ich bin sportlich – ist das schlimm?

Nicht zwingend. Viel Muskelmasse oder eine bestimmte Körperform kann den Wert beeinflussen. Sieh ihn als Hinweis und kombiniere ihn mit Leistungsfähigkeit, Blutwerten und ärztlicher Einschätzung.

Wie kann ich den WHR verbessern?

Gezieltes „Fett weg an einer Stelle“ klappt selten. Ein Mix aus Krafttraining, Alltagsbewegung, Ausdauer, Schlaf und einer Ernährung mit genug Eiweiß und Ballaststoffen hilft vielen Menschen nachhaltig.

Warum schwankt mein WHR?

Messungen sind sensibel: Messpunkt, aufgeblähter Bauch, Salz, Stress oder Zyklus können kurzfristig Einfluss haben. Nutze Trendwerte statt einzelne Messungen zu überbewerten.

Quellen (Auswahl): Healthline (WHO Cut‑offs & Berechnung) · TheCalculatorSite (Risikoskala & Messhinweise) · NHLBI/NIH (Taillenumfang‑Risiko)

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