Seestar S30 & S50 Rejection-Rate Analyzer
Gib deine Session-Daten ein – das Tool priorisiert Top-Ursachen und liefert dir die nächsten 1–2 besten Schritte statt einer endlosen Tippliste.
Eingaben
Tipp: Wenn du unsicher bist, lass „Auto“ aktiv – dann werden Frames aus Integration & Exposure geschätzt (inkl. 1s Overhead pro Frame).
Erweitert (Setup & Bedingungen) ⌄
Ergebnis
Ampel: grün < 10%, gelb 10–25%, rot > 25%. Die „Confidence“ verteilt sich über die Top-3 Ursachen.
Rejection-Rate
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Frames (Accepted / Total)
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Nächste beste Schritte
Was bedeuten „Rejected Frames“ beim Stacking – und wie debuggt man das systematisch?
Beim Live-Stacking entscheidet die Software für jedes einzelne Frame, ob es „gut genug“ ist, um in den Stack zu wandern. Ein rejected frame ist also kein „kaputtes Foto“, sondern ein Frame, das die Qualitätsprüfung nicht besteht – typischerweise, weil Sterne nicht sauber registrierbar sind oder die Bildschärfe/Struktur zu stark schwankt. Die Rejection-Rate ist dadurch ein praktischer Gesundheitsindikator für deine Session: Sie sagt dir, ob Setup, Himmel oder Einstellungen gerade „stabil“ sind.
Typische Gründe bei smarten Astro-Scopes sind erstaunlich bodenständig: Wind und Vibration (Stativ wackelt, Untergrund schwingt), Seeing und niedrige Zielhöhe (Luftunruhe + mehr Atmosphäre nahe Horizont), Schleierwolken (Helligkeit und Sternprofile verändern sich), zu lange Belichtung (jede Störung wird stärker sichtbar), Tau/Feuchte (Kontrast sinkt, Sterne blähen auf) und Mond/Light Pollution (Hintergrund wird hell, Details saufen ab). Wichtig: Oft ist es nicht „ein“ Faktor, sondern ein Multiplikator – zum Beispiel 20 s Exposure bei leichtem Wind ist häufig schlechter als 10 s Exposure bei gleichem Wind, weil sich die Bewegung pro Frame stärker auswirkt.
Debugging funktioniert am zuverlässigsten, wenn du nur 1–2 Variablen änderst und die Rejection-Rate beobachtest. Starte mit der größten Hebelwirkung: Stabilität → Himmel → Settings → Neustart/Neu-Alignment. Konkret: Prüfe zuerst, ob das Stativ wirklich ruhig steht (kein weicher Rasen, keine lockeren Klemmen, Kabelzug vermeiden). Wenn Wind spürbar ist, senke die Belichtung deutlich (z.B. von 20 s auf 10–12 s) und kompensiere über mehr Gesamtzeit. Danach kommt der Himmel: Bei Schleier kann die Rate sprunghaft steigen, obwohl „es gar nicht so schlimm aussieht“. Dann helfen kurze Pausen, ein Neustart des Stacks oder schlicht: Session abbrechen, wenn es deutlich wird.
S30 vs. S50 praxisnah: In der Praxis wirkt ein engerer Bildausschnitt/mehr „Zoom“ oft empfindlicher gegenüber kleinen Bewegungen und schlechtem Seeing. Das bedeutet nicht, dass ein Modell „schlechter“ ist – sondern dass du bei schwierigen Bedingungen schneller von kürzeren Belichtungen und sehr stabiler Aufstellung profitierst. Ein etwas weiterer Bildwinkel verzeiht häufiger kleine Drift/Wackler. Deshalb ist es sinnvoll, bei der S50 (und generell bei mehr Detail/mehr Vergrößerung) konservativer zu belichten, wenn Wind oder niedrige Zielhöhe im Spiel sind.
Ein einfaches Beispiel: 20s belichten bei Wind führt oft zu länglichen Sternen oder zu Frames, die nicht sauber registrieren – die Rejection-Rate steigt, der Stack wird zäh. Wechselst du auf 10s belichten stabil (oder stabilisiert das Setup), bleibt die Registrierung sauber; du bekommst zwar mehr Frames, aber vor allem mehr brauchbare. Das Ziel ist nicht, „möglichst lange pro Frame“ zu belichten, sondern die höchste brauchbare Ausbeute pro Minute zu erreichen. Genau dafür ist die Rejection-Rate ein hervorragendes Signal.
FAQ
1) Welche Rejection-Rate ist „normal“?
2) Sind rejected Frames „verloren“?
3) Warum steigen Rejects bei niedriger Zielhöhe so stark?
4) Alt-Az oder EQ: Was ist „robuster“?
5) Was ist der schnellste Fix bei Wind?
6) Wie erkenne ich Schleierwolken als Ursache?
7) Tau/Feuchte: Was tun, wenn Sterne weich werden?
8) Hoher Mond – lohnt es sich überhaupt?
9) Warum kann „Streng“ bei der Qualitätsprüfung schaden?
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- Die besten 2 Stunden (S30/S50)
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- EQ Mini-Test-Check
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